PUBA empfiehlt: Klein Rekener Dorfgemeinschaftshaus in Fachwerkoptik

Wie Bürgermeister Manuel Deitert den Damen und Herren des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses im Verlauf der Sitzung vom 1. Oktober mitteilte, haben Denkmalschützer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nach einem Ortstermin inzwischen abschließend geprüft, ob das „KoColores“-Gebäude an der Klein Rekener Dorfstraße unter Denkmalschutz gestellt werden muss oder nicht. Das Urteil der Fachleute: das Gebäude erfüllt nicht die Kriterien eines Baudenkmals, ist also nicht unter Schutz zu stellen.

Das ist der Entwurf des geplanten Klein Rekener Dorfgemeinschaftshauses in Fachwerkoptik - von der Dorfstraße aus gesehen.

Des Weiteren stellte die Verwaltung wie angekündigt einen Alternativentwurf zur ursprünglichen Originalplanung des Dorfgemeinschaftshauses vor, der eine Fassadenansicht von Verblendmauerwerk mit Holzfachwerk in Anlehnung an die Optik des aktuellen Bestandsgebäudes vorsieht. Bedingt durch die Holzkonstruktion in Verbindung mit erhöhtem Aufwand zum Abdichten des Hintermauerwerks und Sockels sowie erhöhtem Lohnaufwand zum Einbau des Verblendmauerwerks wird mit Mehrkosten in Höhe von ca. 80.000 Euro gerechnet. Bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen entschied sich der Ausschuss nach ausführlichen Diskussionen dafür, dem Gemeinderat für dessen Sitzung am 9. Oktober folgenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten:

Dem Konzept zur Verwirklichung eines Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Klein Reken wird in der Form des Alternativentwurfes mit Fachwerkoptik zugestimmt. Im Haushaltsplan für das Jahr 2020 sind Haushaltsmittel in Höhe von 1,23 Mio. € für den Bau des Dorfgemeinschaftshauses vorzusehen. (hh)

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