Integrationspark: Ministerin Scharrenbach ermuntert die Gemeinde zu weiterem Zuschussantrag

Maria Veen, mit aktuell 2.826 Einwohnern einer von fünf Ortsteilen der Gemeinde Reken, entwickelt sich zu einem angesagten Treffpunkt für hochrangige Bundes- und Landespolitiker. Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn war in der zweiten August-Woche im Benediktushof zu Infogesprächen mit Bewohner*innen der Einrichtung für circa 700 Menschen mit Körper- und Mehrfach-Behinderungen sowie psychischen Einschränkungen zu Gast, und nur wenige Tage später besuchte Ina Scharrenbach - die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung - zusammen mit Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt den Sportplatz des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare in Maria Veen. Sie machte sich direkt vor Ort ein persönliches Bild von dem durch ihr Ministerium im Rahmen des Programms „Soziale Integration im Quartier 2020“ mit 2,8 Millionen Euro geförderten Projekt „Integrationspark Maria Veen“.

Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Manuel Deitert (l.) und einem Statement von Landrat Dr. Kai Zwicker (r.) erläutert Ministerin Ina Scharrenbach ihre rundum positive Einstellung zum Integrations-Sportpark Maria Veen.

Bürgermeister Manuel Deitert eröffnete das Treffen mit einer Begrüßung der Ministerin und der politischen Gäste aus Land- und Bundestag sowie aus den Fraktionen des Rekener Rates, dazu von 50 Vertretern aus unterstützenden Einrichtungen, Organisationen und Institutionen, aus der Kirche, der Verwaltung, den lokalen Schulen und den beteiligten Sportvereinen. „Der Sport verfügt über großes Integrationspotenzial. Er stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördert die Begegnung von Menschen, schafft Verständigung und gegenseitige Toleranz“, stellt der Gemeindechef fest und ergänzt: „Sport vermittelt Werte, Verhaltens- und Orientierungsmuster wie Fair Play, Akzeptanz und Teamgeist. Durch Ihre Hilfe, Frau Ministerin, wird hier ein integrativer Sportplatz ermöglicht, der mit seiner Tartanbahn auch Rollstuhlfahrer teilhaben lässt. Ermöglicht wird erstmalig das begehrte Behindertensportabzeichen, aber auch ganz normaler Trainings- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen und Schulen.“

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, trägt sich in das Goldene Buch der Gemeinde Reken ein.

Nachdem der Bürgermeister dann noch auf die ins Auge gefasste Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Austragung der Olympischen Spiele 2032 anspielt und mit einem zwinkernden Auge meint, man könne sich den Maria Veener Integrations-Sportpark in diesem Kontext durchaus als eine der Lokalitäten für die Paralympics vorstellen, ergreift Ministerin Scharrenbach nach einem Statement von Landrat Zwicker das Wort: „Der Integrationspark wird zukünftig Menschen mit und ohne Handicap dabei helfen, ohne Behinderung ganz problemlos miteinander umzugehen. Ich habe aber noch eine positive Nachricht mitzuteilen. Der Eigenanteil der Gemeinde an dem Projekt wird ebenfalls vom Land NRW getragen, so dass Reken statt 2,8 Millionen jetzt 3,1 Millionen Euro als Zuschuss für den Integrationssportpark und damit eine 100-Prozent-Förderung erhält. Außerdem möchte ich die Rekener Verwaltung und die politischen Gremien dazu auffordern, einen weiteren Zuschussantrag für den zweiten angedachten, rund 3 Millionen Euro teuren Bauabschnitt unter anderem mit Multifunktionsgebäude, Multifunktionsspielfeld sowie einem Spiele- und Aufenthaltsbereich zu stellen. Eine solche komplette Anlage kann ich mir hier sehr gut vorstellen!“ (hh)

50 Gäste aus unterstützenden Einrichtungen, Organisationen und Institutionen, aus der Kirche, der Politik, der Verwaltung, den lokalen Schulen und den beteiligten Sportvereinen verfolgen den Besuch der Ministerin auf dem Sportplatz des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare in Maria Veen.