Landfrauen spenden 600 Euro an die Blaskapelle

Als es im März zu Beginn der Corona-Pandemie auch in der Gemeinde Reken zu Engpässen in der Versorgung mit Mund-Nase-Masken kam, schritt der Vorstand der Rekener LandFrauen sofort zur Tat. Die Damen motivierten ihre Mitglieder dazu, sich an die Nähmaschinen zu setzen und möglichst viele Masken in Heimarbeit zu produzieren. Dieser Aufruf hat funktioniert. Mehr als 10 Helferinnen stellten wochenlang den begehrten Atemschutz her, der den Mitarbeiter*innen in den örtlichen Altenpflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen kostenlos überlassen wurde. Überschüssige Masken verkauften die Frauen gegen eine Spende an Privatpersonen, wodurch 600 Euro zusammenkamen. Genau diese Summe spendeten die LandFrauen jetzt an die Blaskapelle Reken, um den Senioren auf diesem Wege eine Freude zu bereiten.

Zusammen mit der Caritas-Pflegekraft Angelika Tenkamp (Mitte) übergibt die LandFrauen Reken-Vorsitzende Angela Schulze Tenbohlen (l.) eine 600-Euro-Spende an Hannah Eisenbarth (r.), Vorsitzende der Rekener Blaskapelle.

„Als Dank für die Spende versprach die Blaskapelle, vor den Altenheimen aufzuspielen und Konzerte wie jetzt vor der Wohngemeinschaft am Augustin-Wibbelt-Platz zu geben“, berichtet Angela Schulze Tenbohlen im Namen des LandFrauen-Vorstandes und des Teams der Näherinnen, während die Caritas-Präsenzkraft Angelika Tenkamp vom Betreuten Wohnen die Reaktionen der zumeist auf ihren Balkonen mithörenden älteren Mitbürger schildert: „Die Mieter sind glücklich über die willkommene Ablenkung vom Alltag und trinken nach dem Auftritt mit ihren Verwandten noch gemeinsam Kaffee.“ Auch Hannah Eisenbarth, 1. Vorsitzende der Blaskapelle, freut sich über die Konzerte und den Applaus der Senioren: „Nach 111 Tagen Corona-Zwangspause können wir im Forum jetzt endlich wieder proben, und die gemeinsamen Auftritte im größeren Kreis machen echt Spaß!“ (Info der LandFrauen Reken / hh)

Die Blaskapelle Reken gibt ein Konzert vor der Senioren-Wohnanlage am Augustin-Wibbelt-Platz in Reken Bahnhof.