Rekener Landfrauen bei Ministerin Klöckner

Während ihre männlichen Kollegen mit großen Traktoren und Schleppern in Berlin auf die Probleme der Landwirtschaft  aufmerksam machten, besuchten sechs Landfrauen aus dem Kreis Borken Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Rekener Landfrauen zu Besuch in Berlin bei der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (vorne, 2.v.r.) und bei der Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte (oben r.): Petra Hellenkamp, Angelika Schulze Tenbohlen und Julia Schulze Tenbohlen (oben v.l.n.r.) sowie Monika Sühling, Leandra Sühling und Annette Heermann (unten v.l.n.r.).

„Uns Frauen ist wichtig, dass wir gehört werden“, erklärt Monika  Sühling von Westfälisch-Lippischen-LandFrauenverband und fügt hinzu: „Die Themen ähneln sicherlich denen unserer männlichen Kollegen und Ehemänner. Dennoch wollten wir in Berlin auch einmal aus Sicht der Bäuerinnen darlegen, welche Schwierigkeiten die Landwirtschaft derzeit hat.  Und gerade die Kritik der Gesellschaft an der Landwirtschaft sorgt auch bei uns Frauen für große Belastungen bis hin zu Existenzängsten. Stichworte sind hier vor allem die mangelnde Wertschätzung der Arbeit, die ablehnende Haltung gegenüber unseren Kindern in Kita und Schule sowie die Mehrfachbelastung als Landwirtin, Frau und Mutter.  Viele Menschen haben gar keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft, dennoch scheren sie uns alle über einen Kamm, und die Verbesserungen auch im Bereich Umweltschutz werden nicht zur Kenntnis genommen. “(pi/hh)