75 Preise zum 75-jährigen Bestehen

Pandemiebedingt musste der Rekener Heimatverein sein traditionelles Heimatfest ausfallen lassen. Die beliebte Tombola fand trotzdem statt. „Unser Verein lebt von seinen Mitgliedern, deshalb wollen wir ein Zeichen setzen und in dieser schwierigen Zeit etwas zurückgeben“, begründet der Vorsitzende Carsten Hösl die improvisierte Dankeschön-Aktion.

Kiepenkerl Andreas Fraune (l.) und Botterfienken Lene Bolle (Mitte) ziehen die Lose. Rechts der Heimatvereins-Vorsitzende Vorsitzender Carsten Hösl.

75 attraktive Preise sind am Wochenende im Haus Uphave verlost worden. Die Zahl ist eine Anspielung auf das 75-jährige Bestehen des Heimatvereins Reken in diesem Jahr. Botterfienken Lene Bolle und Kiepenkerl Andreas Fraune ermittelten die Gewinner. Als Lostrommel diente passend zum historischen Ambiente ein altes Butterfass, jedes der mehr als 540 Mitglieder hatte eine Gewinnchance. Die ersten drei Preise, jeweils ein hochwertiges Teleskop, gingen an Ludger Köhne, Hermann Seier und Änne Lütkebohmert.

Besonders ins Zeug gelegt hatte sich das Backteam des Heimatvereins bestehend aus Günther Thies, Reinhold Limberg, Rainer Niehüsener, Georg Holthausen, Berthold Sandscheiper, Tim und Bernd Hensel. Denn auf die leckeren Korinthenstuten und Bauernbrote sollte bei der Tombola auf keinen Fall verzichtet werden. So warfen die Mühlenbäcker schon am Vormittag die Steinöfen im Backhues an der „Ollen Mölle“ und im Haus Uphave an, um die knusprigen Laibe pünktlich zur Verlosung ausliefern zu können. Als Zugabe steckte das Tombola-Team zum Brot jeweils noch einen selbstgefertigten Mispellikör der Marke „Rekske Hundsfot“ in die Gewinnertüten.

Die Vorstandsmitglieder Berthold Sandscheiper (l.) und Lene Bolle gratulieren Ludger und Walburga Köhne (Mitte) zum Hauptgewinn.

Als die Mitglieder des Tombola-Teams am Sonntagvormittag die Preise persönlich an der Haustür überreichten, ernteten sie viel Lob und Anerkennung für die Tombola. „Wir haben in bald zwei Jahren Corona-Krise viele Veranstaltungen absagen müssen, aber unser Verein erweist sich im Jubiläumsjahr trotz alledem als sehr vital“, zieht Hösl nach der Aktion zufrieden Bilanz. (pi/hh)