Per Skateboard durch die Sommerferien

An den letzten beiden Tagen der Sommerferien ging es in der Rathaus-Sporthalle in unmittelbarer Nähe des Groß Rekener Jugendhauses AREA48734 sehr sportlich zu. Rollende Räder, die neuesten Tricks, Hinfallen, Aufstehen und wieder neu versuchen – all das machte den Skateboard-Workshop aus, ermöglicht durch die Gemeinde Reken, das Energieunternehmen Westenergie und durch die Organisation skate-aid aus Münster. An zwei Tagen jeweils von 10 bis 16 Uhr leiteten drei echte Profis die Rekener Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 8 bis 16 Jahren im Skaten an, begleiteten sie und halfen ihnen bei Übungen auf den Brettern mit je zwei Achsen und vier Rollen.

Bürgermeister Manuel Deitert (3.v.r.), die Westenergie-Kommunalmanagerin Laura Tepaße (4.v.r.) sowie Anna Wienand (2.v.r.) und Thomas Janssen (r.) vom Jugendhaus AREA48734 eröffnen den zweitägigen Skateboard-Workshop zum Ausklang der Sommerferien.

Bürgermeister Manuel Deitert und Laura Tepaße, Kommunalmanagerin bei Westenergie, gaben am Montagvormittag den Startschuss. „Hier in Reken findet der Workshop zum ersten Mal statt. Ich finde es großartig zu sehen, wie schnell die Kids das Skaten lernen und mit wie viel Spaß sie auf den Boards stehen. Wir freuen uns, dass wir gerade in Corona-Zeiten gemeinsam mit Westenergie das Ferienprogramm in Reken durch diese turbulente Aktion bereichern können“, freut sich der Gemeindechef. Bevor die Mädchen und Jungs aber die ersten Tricks lernen, bauen sie unter professioneller Anleitung noch das eigene Skateboard zusammen. Dann geht es ab auf die rollenden Bretter. Drei erfahrene Coaches führen die Teilnehmenden in die Grundlagen des Skate- und Longboardens ein. Im Fokus stehen zudem die Bewegungen auf den schnellen Brettern, Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein.

Unter der Anleitung eines skate-aid-Coaches bauen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Skateboards von Westenergie zusammen, die sie nach dem Kurs behalten dürfen.

Fokus des Workshops ist es, die Eigenverantwortung der Jugendlichen zu stärken. „Die Rekener Jugend hat den Workshop sehr gut angenommen“, sagt Laura Tepaße und fügt hinzu: „Damit die begeisterten Kids auch nach dem Workshop weiter skaten können, dürfen sie ein Skateboard und ein T-Shirt mit nach Hause nehmen.“ Der Workshop geht auf eine Initiative von Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. skate-aid wurde von Skateboard-Pionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation verhilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft. (pi/hh)