Ukrainerinnen malen tolle Bilder

Veronika Wenker, Kunstbeauftragte der Gemeinde Reken für Grund- und SekundarschülerInnen, hat gemeinsam mit der FreiwilligenAgentur-Mitarbeiterin Christel Büning eine nette Idee in die Tat umgesetzt. An den beiden letzten Donnertagen im Juli luden die Beiden aktuell in Reken lebende ukrainische Frauen und deren Kinder zu einem sechsstündigen Malprojekt in den Kunstraum des Vereins- und Bildungszentrums-Nebengebäudes ein. Acht Frauen und vier Kinder folgten der kostenlosen Offerte unter dem Motto „wir malen ein Bild wie es uns gefällt“ zum Eintauchen in das Land der Farben, zum Ausprobieren von verschiedenen Materialien wie Acryldarben, Aquarellstiften, Pastellkreise sowie kleinen Steinen und Sand.


Was die in Reken lebenden ukrainischen Frauen und einige ihrer Kinder auf die Leinwände bringen, kann sich durchaus sehen lassen. Initiatorinnen der Aktion sind die Künstlerin Veronika Wenker (3.v.l.) und Christel Büning (4.v.l.) von der FreiwilligenAgentur.


Hilfe erhielten die ehrenamtlichen Initiatorinnen von der in Heiden lebenden Dolmetscherin Oksana Neukäter und von der Reken-Stiftung, die alle Materialien zur Verfügung stellte. Was unter Anleitung und mit kleinen Hilfestellungen von Veronika Wenker am Ende dabei herauskam, konnte sich wirklich sehen lassen und durfte im Anschluss natürlich mit nach Hause genommen werden. Schöne Landschaften, geometrische Formen und abstrakte Effekte brachten die „Neukünstlerinnen“ mit Pinsel, Spachtel und ihren Fingern auf die Leinwände.


Guten Zuspruch findet ein Kunst- und Malkurs für Flüchtlinge aus der Ukraine.


„Unsere Kursteilnehmerinnen sind echt talentiert, wie man unschwer erkennen kann“, stellt die routinierte Kunstlehrerin fest und erklärt: „Gemalt haben die Flüchtlingsfrauen nach von mir mitgebrachten Kalenderblättern, Fotos und Beispielbildern, aber auch nach Motiven aus ihrem Gedächtnis und dem persönlichen Umfeld.“ „Außerdem war der Workshop eine gute Gelegenheit für unsere Gäste aus dem Kriegsgebiet, sich in der neuen Umgebung kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Wir planen, im Herbst einen weiteren Kurs anzubieten und dann Postkarten zu drucken, die von den Ukrainerinnen nach Hause geschickt werden können“, ergänzt Christel Büning. (hh)