Pinocchio-Märchenweg ist eröffnet

Mitte November des letzten Jahres ist der in enger Kooperation zwischen dem Kulturverein Reken und der Biologischen Station des Kreises Recklinghausen nach einer Idee der Autorin Erika Reichert unter dem Motto „Kultur begegnet Natur“  entstandene Pinocchio-Weg freigegeben worden. Die zu Fuß, problemlos aber auch mit Rädern von Kindern, Familien, Schulklassen und allen Märchenfreunden zu bewältigende fünf Kilometer lange Strecke führt vom Naturparkhaus der Biostation in Lembeck bis zum Posten 20 am Haltepunkt der Bahnlinie in Klein Reken. Bei der aus Corona-Gründen auf den ersten Mai-Samstag verschobenen Einweihung erläutert die Initiatorin vor rund 200 Besucherinnen und Besuchern ihre Intentionen hinter dem Projekt.

Georg Tenger als Leiter der Biologischen Station Lembeck, der Kulturverein-Vorsitzende Ralf-Dieter Grün, die Ideengeberin Erika Reichert und die stellvertretende Rekener Bürgermeisterin Angelika Beckmann (v.l.n.r.) eröffnen den Pinocchio-Märchenweg.

Der Kulturverein-Vorsitzende Ralf-Dieter Grün und Georg Tenger als Leiter der Biostation bedanken sich auf dem Hof Punsmann in der Hohen Mark bei allen ehrenamtlich beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie bei vielen unterstützenden Firmen, Institutionen und Verbänden: „Hervorheben möchten wir  das Engagement der Gemeinde Reken und der Stadt Dorsten, die sich für eine finanzielle Unterstützung aus dem Regionalbudget des Hauptsponsors, der VITAL.NRW Region Hohe Mark, verwendet haben.“ Passende Worte findet auch Angelika Beckmann, die stellvertretende Rekener Bürgermeisterin: „Dieser gemeinde- und sogar kreisübergreifend hergestellte Märchenweg ist eine echte Bereicherung für unsere Region. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und herzlichen Glückwunsch von der Gemeinde Reken.“

Die Trommelkinder der Lembecker Don Bosco-Schule geben an der ersten Pinocchio-Station den Takt an.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung machen sich die meisten Anwesenden per Bus, vielfach aber auch per Fahrrad auf den Weg in Richtung Posten 20.  Entlang der Strecke besuchen sie mehrere der insgesamt zwölf, in unregelmäßigen Abständen zu findenden und mit Szenen aus dem von Carlo Collodi erschaffenen Märchen bemalten großformatigen und natürlich wetterfesten Bildtafeln. Die spektakulären und nicht zu übersehenden Werke sind in vier Sprachen mit Erläuterungen ausgestattet, zudem gibt es QR-Codes für das Abhören von Informationen. Zur Unterhaltung an den aufgesuchten einzelnen Pinocchio-Stationen trägt der Gitarrist und Sänger Ralf Migenda mit passenden Liedern bei, und zahlreiche kleine Trommler der Lembecker Don Bosco-Schule sorgen gleich zum Auftakt der Märchen-Reise für frische Klänge und den richtigen Takt. (hh)

Zwölf solcher Märchenpunkte führen in großartiger Natur von der Biostation Lembeck zum Klein Rekener Posten 20.