110 Schützen beim Benediktus-Turnier

Am zweiten September-Samstag veranstaltete die Bogensportabteilung des SV Benediktushof Reken auf dem eigenen Trainingsgelände in Maria Veen zum bereits neunten Mal das Benediktus-Turnier. An dem Wettkampf nahmen Vereine aus unter anderem Stadtlohn, Münster, Ibbenbüren und Soest teil. Insgesamt reisten 110 Schützen an, darunter auch einige Sportler aus Finnland, Luxemburg sowie ein ehemaliger Nationaltrainer des Deutschen Schützenbundes. So zeigte sich Ulla Albers, Mitorganisatorin des Turniers, zufrieden. Geschossen wurde in einem international praktizierten Wettkampfformat. Mit jeweils dreißig Pfeilen galt es, aus Entfernungen von 60, 50 und 40 Metern möglichst hohe Ringpunktsummen zu erzielen. Nach der Bepunktung des Welt-Bogenverbandes betrug die Höchstpunktzahl 900.

Bogensportler aus dem ganzen Münsterland sowie aus Finnland und Luxemburg nehmen die Ziele beim 9. Benediktus-Turnier der Bogensportabteilung des SV Benediktushof auf der Anlage in Maria Veen ins Visier.

Die Veranstaltung begann mit der Ausrüstungskontrolle und dem Einschießen, ehe der Wettkampf um zehn Uhr startete. Das Turnier zählt zum Münsterland-Cup. Bei diesem handelt es sich um eine Serie von Einzelwettkampfveranstaltungen, die von den Bogensportvereinen BSC Bergkamen, BSF Ahlen, BBC Bocholt sowie dem SVB Reken ausgerichtet werden. Das zeigt bereits die überregionale Bedeutung des Turniers. Hinzu kommt, dass in Maria Veen zugleich ein Landesleistungsstützpunkt für Bogensport sowie der Kaderstützpunkt Münsterland ansässig sind. Auch der Co-Nationaltrainer der Jugendabteilung, Günter Kuhr, verschaffte sich einen Eindruck von den gebotenen Leistungen.

Die Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit der Organisation. Besonders die professionelle Einrichtung der Schießanlage sowie die Verpflegung für die Pausen wurden gelobt. „Die Anmeldungen haben im Januar begonnen. Die richtige Vorbereitung umfasste die letzten vier Wochen“ deutet Ulla Albers die eingebrachte Arbeitszeit an. Trainiert wird in Maria Veen regelmäßig mehrmals in der Woche. Das ist auch notwendig, da Bogenschießen eine anspruchsvolle Sportart ist. Es sind sowohl körperliche als auch mentale Fähigkeiten gefordert. Ein vollständiger Bogenschuss besteht aus verschiedenen Phasen, deren Abläufe man einüben und verinnerlichen muss. „Unter zehntausend Schuss zählt man zu den Anfängern“ schätzt Andreas Olschewski ein. Als C-Trainer im Leistungs- und Breitensport kann er das beurteilen. (pi/hh)