Farbmühlen-Workshop: Kunst in Bronze

Der bekannte Bildhauer Bernd Streiter aus Mödlich bei Lenzen a.d. Elbe und der angesehene Gießer Klaus Cenkier aus dem brandenburgischen Ziesar, beide in Co-Produktion verantwortlich für die Herstellung und Gestaltung der Skulpturengruppe „Hülstener Dorfschule“, haben in der letzten August-Woche mit zwölf Farbmüllerinnen einen dreitägigen Bronzeguss-Workshop vor dem Nebengebäude des Vereins- und Bildungszentrums durchgeführt. Dieser aktive Kulturaustausch zwischen den beiden Partnerkommunen Reken und Lenzen ist zustande gekommen auf Anregung des 1. Beigeordneten Gottfried Uphoff, finanziell unterstützt durch die Gemeinde sowie durch die Reken-Stiftung.

Mit Hilfe der Farbmüllerin Liza Ettwig (r.) gießt Klaus Cenkier (l.) die 140 Grad  heiße Bronze in die Formen.

Die auf zwei 6-er-Gruppen aufgeteilten Künstlerinnen der Farbmühle gestalteten jeweils zwei kleinformatige, circa 10 mal 15 Zentimeter Bronzeplatten mit Rekener Motiven. Die Formen hierfür wurden in Spezialsand modelliert, später mit heißer Bronze ausgegossen, nach dem Erkalten weiterbearbeitet und abschließend mit dekorativer Patina versehen. „Wo unsere Objekte im öffentlichen Raum angebracht werden, steht noch nicht fest und wird in der nächsten Sitzung des Rates besprochen“, berichten Ulrike Benson, Veronika Wenker und Lilo Wolter, die ihre „Lehrer“ in den höchsten Tönen loben. Diese Würdigung geben Bernd Streiter und Klaus Cenkier auf der Stelle zurück: „Die Damen der Rekener Farbmühle haben großartig gearbeitet und ganz tolle Werke abgeliefert!“ (hh)

Zuvor haben die Hobbykünstlerinnen  ihre Motive in Spezialsand modelliert.

So sehen die auf den Namen „Mühlensteine“ getauften Bronzeplatten nach dem Guss und vor der weiteren Verarbeitung aus.

Klaus Cenkier (l.) und Bernd Streiter (r.) füllen die übrig gebliebene Bronze zur späteren Verwendung in spezielle Behältnisse.