»Fühl Dich stark in der Hohen Mark!«

„Gemeinsam Fahrt aufnehmen – Europa leben“ - unter dieser Überschrift sollte am 13. Juni das dritte Frühstück des Kulturvereins Reken am Kultur- und Begegnungszentrum „Posten 20“ stattfinden, unter anderem unter Mitwirkung des Musikers und Liedermachers Rainer Migenda. Der Singer-Songwriter aus Dorsten, in „normalen Zeiten“ mit seiner Frau Anja, seiner Gitarre und dem Wohnmobil fast ständig irgendwo im Land zu Auftritten unterwegs, wollte im Rahmen dieses Events das von ihm komponierte „Hohe Mark-Lied“ vorstellen. Weil das Ereignis aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, fand die Premiere jetzt in kleinem Kreis am alten Bahnwärterhäuschen statt.

Mit stimmlicher Unterstützung durch seine Ehefrau Anja trägt der Singer-Songwriter Rainer Migenda das von ihm auf der Basis eines Erika Reichert-Gedichtes komponierte „Hohe Mark-Lied“ am Kultur- und Begegnungszentrum „Posten 20“ vor.

„Nimm meine Hand, wir singen ein Lied, Heimat ist da, wo Dein Herz Dich hinzieht, in der Natur lebendiger Spur, fühlst Du Dich stark in der Hohen Mark.“ So lautet der Refrain der Hommage an die Hohe Mark, entstanden auf der Grundlage eines von der Erika Reichert in Anlehnung an ihre „Trollgeschichten in der Hohen Mark“ verfassten Gedichtes. Rainer Migenda, der als Kind viel Zeit in einem Ferienhaus seines Vaters zwischen Lembeck und Lippramsdorf verbracht und dadurch auch heute noch eng mit der Hohen Mark verbunden ist, lernte Erika Reichert vor einigen Monaten kennen und verstand sich sofort mit der Klein Rekener Autorin.

„Gleich bei unserem ersten Treffen habe ich eingewilligt, ein Hohe Mark-Lied zu Erika‘s Zeilen zu schreiben“, berichtet der als Ruhrgebietsbarde bekannte Sänger und Gitarrist. Bei der Uraufführung des eingängigen Songs, live dargeboten von Rainer Migenda unter stimmlicher Unterstützung durch seine Ehefrau, entstand ein kleiner Film. In diesem, unter https://youtu.be/47uodmlv1_k sowie unterhttp://www.kulturverein-reken.de abzurufenden und im Auftrag des Rekener Kulturvereins gefertigten Videos ist nicht nur die erste öffentliche Präsentation des „Hohe Mark-Liedes“, sondern auch ein kleiner Rundgang durch das Kultur- und Begegnungszentrum „Posten 20“ zu sehen. (hh)