Schützenmesse und Kranzniederlegung

Wie alle anderen vier Rekener Schützenvereine musste auch der Allgemeine Bürgerschützenverein Groß Reken sein Fest, das wie gewohnt eigentlich am letzten Juli- Wochenende stattfinden sollte, pandemiebedingt nach 2020 auch in diesem Jahr erneut absagen. Dennoch fühlte sich der Verein der Tradition verpflichtet, wollte vor dem Schützenfestgottesdienst auf dem Friedhof einen Kranz niederlegen und der Toten gedenken. Doch dieses Vorhaben ging ebenfalls nicht wie geplant über die Bühne - wegen heftiger Gewitterschauer kam man nicht umhin, die Zeremonie vom Kriegerehrenmal in die St. Heinrich-Kirche zu verlegen und im Anschluss an die von Pastor Thomas Hatwig gehaltene Messe vorzunehmen.


Andreas Ewering (l.), Vorsitzender des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Groß Reken 1569 e.V., legt einen Kranz zum Gedenken an die Verstorbenen nieder.


„Das Gedächtnis an die Toten der beiden Weltkriege und an unsere verstorbenen Mitglieder sind Kernpunkte des Schützenfestes der Allgemeinen Bürgerschützen Groß Rekens“, sagte der Vereinsvorsitzende Andreas Ewering nach dem recht gut besuchten Gottesdienst zu Beginn einer kurzen Ansprache vor der Kranzniederlegung in Anwesenheit des Bürgermeisters Manuel Deitert, einer Abordnung des Vereins ehemaliger Soldaten, der kompletten Throngemeinschaft, der Offiziere und der Vereinsführung. (hh)


Coronabedingt findet die Kranzniederlegung auch in diesem Jahr wieder in kleinem Kreis und wegen heftiger Gewitterschauer nicht am Ehrenmal, sondern im Anschluss an die Schützenmesse in der St. Heinrich-Kirche statt.