Dorfgemeinschaftshaus: Grundstein gelegt

Im April 2018 hat die Gemeinde Reken das ehemalige KoColores an der Dorfstraße 1 in Klein Reken erworben. Das Ziel des Kaufes war, auf der dortigen  Grundfläche ein neues Haus zu errichten. Genauer gesagt ein Dorfgemeinschaftshaus, das der Begegnung und dem sozialen Austausch und damit der Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements dienen wird. Nach dem Abriss des Altgebäudes ist vor etwas mehr als drei Monaten mit dem Hochziehen des Rohbaus begonnen worden, und bereits in der vorletzten August-Woche konnte jetzt der Grundstein gelegt werden.

Bürgermeister Manuel Deitert legt die Kupferrolle hinter den Grundstein, nachdem er sie zuvor mit Zeitzeugnissen gefüllt hat.

Bürgermeister Manuel Deitert kam zu diesem Anlass mit den Vertretern der Kirchen, der politischen Fraktionen aus dem Gemeinderat, der örtlichen Vereine und Institutionen, der Baufirmen, der Gemeindeverwaltung, des Architekturbüros sowie des Büchereiteams und mit dem Grundstücks-Eigentümer Ferdinand Graf von Merveldt an der Baustelle zusammen und bedankte sich bei allen Anwesenden für die positive Begleitung, eine zielgerichtete Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit.

Mit der Unterstützung von Pfarrer Rüdiger Jung (l.) segnet Pastor Thomas Hatwig (2.v.l.) den Grundstein.

Architekt Norbert Kessel hatte für die traditionelle Zeremonie eine Kupferrolle mitgebracht, die als Zeitzeugnis mit einer Urkunde, der aktuellen Ausgabe der BZ und dem Bauplan gefüllt wurde. Nach dem Verschließen und der Segnung durch Pastor Thomas Hatwig und Pfarrer Rüdiger Jung wurde die Hülse in einen Hohlraum hinter einem Sandstein mit der Aufschrift „A.D. 2020“ gelegt und eingemauert. Mit der voraussichtlichen Fertigstellung und Inbetriebnahme der Einrichtung wird übrigens im dritten Quartal 2021 gerechnet, wie Bauamtsleiter Josef Wenning mitteilte.

Nach der Grundsteinlegung erläutert der Bürgermeister (r.) den Gästen die Nutzung der Räume des künftigen Klein Rekener Dorfgemeinschaftshauses.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird den örtlichen Vereinen, Verbänden und Jugendgruppen als Aufenthalts- und als Kommunikationszentrum dienen. In einem Raum werden künftig Kurse des Rekener Bildungszentrums stattfinden können, und die Bücherei St. Antonius wird in den Neubau einziehen, um dem Büchereiteam großzügigere Räumlichkeiten anbieten zu können. Dazu wird das Haus auch Treffpunkt für die Klein Rekener Kirchengruppierungen sein. Ins Obergeschoss des Gebäudes sind schließlich noch drei Wohnungen integriert, deren Eingliederung im Rahmen der Gesamtbaumaßnahme sinnvoll ist und die sich positiv auf die Kosten des Projektes auswirken. (hh)