Limberg-Ausstellung im VerBiZ

Im Januar 2014 eröffnete Bürgermeister Heiner Seier einen separaten Seitentrakt im Erdgeschoss der früheren Overbergschule, dem heutigen Vereins- und Bildungszentrum. Für das Rekener Bildungszentrum gibt es hier Seminar- und Schulungsräume sowie einen Gymnastikbereich. Genutzt wird das Gebäude aber auch von der Feuerwehr und vom Ehrenamtsbüro BuVO, von Vereinen und Institutionen. Künstlerisch und farblich gestaltet worden ist der moderne Komplex durch Ulrike Benson und Veronika Wenker von der Farbmühle. Außerdem hat die Rekener Künstlervereinigung bereits zehn Ausstellungen in den Fluren und Räumlichkeiten durchgeführt. In der ersten Februar-Woche eröffnet wurde jetzt eine Präsentation der Lembeckerin Birgit Limberg, seit 2014 Mitglied der Farbmühle.

Beindruckende, in der Hauptsache mittels der von Paul Klee Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten Ölpausentechnik entstandene Aquarelle und Acrylbilder der Farbmüllerin Birgit Limberg sind im Nebengebäude des Vereins- und Bildungszentrums zu sehen.

Bis Ende April sind im VerBiZ-Nebengebäude an der Straße „Am Wehrhahn“ dreizehn Bilder der hauptsächlich in den Sparten Aquarell und Acryl tätigen Künstlerin zu bewundern. Mit deduzierten Linien fängt sie mittels der von Paul Klee 1919 entwickelten Ölpausentechnik besondere Gefühle und Situationen ein. Dabei kombiniert sie die Technik mit typischen Haltungen und Merkmalen von Playmobil-Spielzeugfiguren, und sie kopiert Zeichnungen oder Teile daraus auf einen anderen Bildträger. Durch die Wahl verschiedener Aquarellfarben ruft die Atmosphäre der so entstandenen Bilder zudem mit gleichen oder leicht veränderten Motiven neue Empfindungen hervor. Außerdem kombiniert die 2011 pensionierte Lehrerin die Playmo-Figuren mit den Werken bekannter Maler wie Franz Marc, Paul Klee, Edward Hopper und David Hockney. (hh)

Auf der Grundlage des Bildes „Sommerabend“ des amerikanischen Malers Edward Hopper ist dieses Werk mit vier hereinkopierten, im Vordergrund stehenden Spielzeugfiguren entstanden.