20.05.2019

Zurück zu den Wurzeln

„Wir haben nicht nur wegen der guten Akustik zu einer ‚Musikalischen Stunde‘ in die Alte Kirche eingeladen. Auch deshalb, weil wir schon an der Gestaltung zahlreicher Gottesdienste mitwirken durften und darüber hinaus auch unsere Wurzeln hierher zurückführen. 1904, also für 115 Jahren, sind wir als Groß Rekener Kirchenchor gegründet worden. Dadurch ist in unseren Reihen der Wunsch entstanden, hier einmal in einem eigenen Rahmen aufzutreten.“ Mit dieser Feststellung begrüßt Walter Kellers, Vorsitzender des Männergesangverein Cäcilia, etwa 150 Rekener Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik in dem einzigartigen Ambiente von St. Simon und Judas, ganz besonders auch Bürgermeister Manuel Deitert und Pfarrer Thomas Hatwig als Hausherren und Leiter der St. Heinrich-Gemeinde.

Der als Kirchenchor vor 115 Jahren aus der Taufe gehobene Männergesangverein Cäcilia Groß Reken überzeugt mit einer „Musikalischen Stunde“ in der Alten Wehrkirche St. Simon und Judas.

Im Anschluss an das Grußwort des Präsidenten stand das kirchliche Repertoire des Chores unter der Leitung von Stephan Lemanski im Vordergrund, bereichert durch den von der Orgel begleiteten Trompeter Thomas Weddeling mit einem Ostergruß und der „Sonata in G“ neben den Liedern „Trumpet Air“ und „Trumpet Voluntary“. Der nach wie vor um stimmlichen Nachwuchs bemühte Männergesangverein überzeugte mit einem großen Spektrum an liturgischen Liedern wie „Sancta Maria“, „Führe uns den rechten Weg“, „Von guten Mächten“ und „Näher mein Gott zu Dir“, wusste zudem mit der Udo Jürgens-Komposition „Ich glaube“ sowie den Spirituals „Kumbayah My Lord“ und „Oh My Lord“ zu glänzen. Das Resümee vieler Besucher: eine gelungene Veranstaltung, die eine Wiederholung absolut verdient hätte! (hh)