08.10.2018

Wandern durch den leuchtenden Herbst

„Das Wandern ist des Müllers Lust.“ Auch auf Josef Schürmann, den ersten Vorsitzenden des örtlichen GemeindeSportVerbandes, trifft der Text des gleichnamigen Volksliedes zu. Er ist des Öfteren durch die schöne Natur in und um Reken unterwegs, manchmal mit dem Fahrrad, in vielen Fällen aber auf Schusters Rappen. Als Veranstalter organisiert er zusammen mit seinen Verbandskollegen und vielen Helferinnen und Helfern den traditionellen Rekener Wandertag, stets im goldenen Oktober und mit immer wieder überaus erfreulicher Beteiligung. Das optimale Wetter motivierte dieses Mal 140 Wanderer, Spaziergänger und Nordic Walker aus Reken ebenso wie aus den Nachbargemeinden und sogar aus Dorsten, Borken, Emsdetten, Dülmen, Velen und Münster.

Beim 28. Wandertag des GemeindeSportVerbandes sind insgesamt 140 Teilnehmer durch die herrliche Natur in und um Reken unterwegs.

Sie alle machten sich bei der 28. Auflage des Events von der Benediktushof-Bogensportanlage aus auf einen knapp 11 Kilometer langen Rundkurs. Vorbei am Kloster und an der Gärtnersiedlung, dann über den Lökerhok und den Vosskamp ging es durch herbstlich leuchtende Felder, Wälder und Wiesen zum Spielplatz in der Grenzmark, wo ein Pause eingelegt und eine Stärkung eingenommen wurde. Über die Wilkenheide, die Strote und den Sinnesgarten hinter dem Haus Elisabeth führte der Weg dann zurück zum Ausgangspunkt. „Bei unserer Aktion kommt es überhaupt nicht auf die Schnelligkeit, das Tempo und die Reihenfolge beim Einlauf an. Alle sollen nur ihren Spaß haben und die Natur genießen“, erklärte ein zufriedener Josef Schürmann am Zielort.

Eine Erfrischungsstation mit Getränken und knackigen Äpfeln wartet zur Hälfte der Strecke in der Grenzmark auf die Teilnehmer.

Dort wartete eine Reihe von Mitgliedern des in diesem Jahr ausrichtenden Sportvereins Benediktushof mit Kaffee und einem großen Torten-Sortiment, mit leckeren Grillsachen, kühlen Getränken und einer Tombola auf die Wanderer, die den Tag bei herrlichem Sonnenschein ganz locker ausklingen ließen. „Die Strecke war gut ausgesucht, führte durch sehenswerte Landschaften und vorbei an tollen Bauernhöfen“, erzählte Theresia Inholte in geselliger Runde. Dieser Feststellung konnten Mechtild und Norbert Benson nur beipflichten: „Der Rundkurs war abwechslungsreich und hat Spass gemacht, hielt aber auch unvorhergesehene Überraschungen bereit. In einem Wäldchen vor dem Rastplatz mußte man zum Beispiel über umgestürzte Bäume klettern oder drunterher krabbeln.“ (hh)

Der 11 Kilometer lange Rundkurs führt unter anderem auch über einen Spielplatz.

Bei der abschließenden Tombola werden Josef Schürmann (l.) und Miranda Kuncic (r.) von der kleinen Glücksfee Enja mit den Gewinnkarten versorgt.