12.07.2019

Vom Rat beschlossen: Klima- und Umweltschutz als strategisches Ziel!

Wie bereits ausführlich berichtet (siehe RekenAktuell vom 21. Juni), haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses HFA in der Sitzung vom 19. Juni intensiv über den gemeinsamen Antrag der Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen" und der SPD-Fraktion vom 4. Juni kontrovers diskutiert. Auf dem Kompromissweg einigten sich die Damen und Herren des Gremiums parteiübergreifend darauf, den Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde Reken weiter zu forcieren und die Eindämmung des Klimawandels zu einem strategischen Ziel zu erklären. Bei allen Beschlüssen des Rates und der Ausschüsse sollen die Auswirkungen auf das Klima im Rahmen der Möglichkeiten zukünftig von der Verwaltung benannt und berücksichtigt werden.

Hierzu wird in den Drucksachen eine "Klima- und umweltschutzmäßige Beurteilung" abgegeben. Es wurde außerdem festgelegt, dass die Verwaltung jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen einen Überblick über die erfolgten Klimaschutzaktivitäten und Energieverbrauchszahlen gibt. Bis zur nächsten Haushaltsberatung soll die Verwaltung darüber hinaus prüfen, welche Möglichkeiten zur Produktion von regenerativer Energie durch die Gemeinde bestehen. Außerdem wird sich die Gemeinde zur Teilnahme an der nächsten Runde "Ökoprofit" der WFG Borken bewerben. Mehrheitlich bei einer UWG-Gegenstimme folgte der Gemeinderat im Verlauf seiner Sitzung vom 11. Juli vollinhaltlich den Vorschlägen des HFA und beschloss:

  • Der Gemeinderat stellt fest, dass die Auswirkungen des Klimawandels auch an Reken nicht vorbeigehen. Die Eindämmung des Klimawandels und seiner Folgen hat für die Gemeinde Reken weiterhin Priorität und ist ein strategisches Ziel der Gemeinde Reken.
  • Bei allen Beschlüssen des Gemeinderates und der Ausschüsse müssen im Rahmen der Möglichkeiten der Verwaltung die Auswirkungen auf das Klima benannt und berücksichtigt werden.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit einen Überblick über die bisherigen Klimaschutzaktivitäten und Energieverbrauchszahlen vorzulegen.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, sich zur Teilnahme an der nächsten Runde "Ökoprofit" der WFG Borken zu bewerben.
  • Die Verwaltung wird beauftragt zu untersuchen, welche Möglichkeiten bestehen, weitere regenerative Energie als Gemeinde zu produzieren und das Ergebnis zur nächsten Haushaltsberatung vorzulegen.