08.01.2019

Vier neue Ladesäulen für Elektroautos in Reken

Die Gemeinde Reken geht bei der Elektromobilität voran: An gleich vier neuen Standorten sind kürzlich Ladesäulen für Elektroautos aufgestellt worden! Gemeinsam mit der bereits in 2014 installierten Ladesäule auf dem Rathausvorplatz an der Kirchstraße 14 gibt es in der Mühlengemeinde damit bereits fünf Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Ein mit Bundesmitteln in Höhe von 8.000 Euro je Säule gefördertes Programm machte diese Weiterentwicklung des Rekener Ladenetzes möglich. innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten.

Zur offiziellen Inbetriebnahme treffen sich der der CBS-Geschäftsführer Michael Maas, der erste Beigeordnete der Gemeinde Reken, Gottfried Uphoff, der Westnetz-Planer Richard Stegger und die innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann (v.l.n.r.) an der Ladesäule „Dorstener Straße 37“.

Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie durch Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei zahlreichen Standorten zusätzlich die Kommunen und teilweise auch Werbepartner beteiligt. Ein solcher Kooperationspartner ist die Firma Car and Bike Service Maas & Freye GmbH, die an der Dorstener Straße 37 in Groß Reken die Hälfte der Kosten für eine neue öffentliche Stromtankstelle übernommen hat. Die weiteren kürzlich eingerichteten Rekener Ladesäulen befinden sich an der Buttstegge 8 in Klein Reken, an der Landsbergstraße 23 in Maria Veen und am Augustin-Wibbelt-Platz 1 in Bahnhof Reken.

„Den Aufbau einer Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos in den einzelnen Ortsteilen unterstützt die Gemeinde partnerschaftlich mit moderaten Monatsraten über die kommenden acht Jahre, wobei auch Rückflüsse durch die Einnahmen an den einzelnen Ladepunkten entstehen. Wir freuen uns, dass wir in Reken mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Sicher ist das für manchen Elektroautofahrer ein weiterer guter Grund, Reken zu besuchen“, konstatiert Gottfried Uphoff, erster Beigeordneter und Betriebsleiter der Gemeindewerke.

Die neuen Ladesäulen haben zwei Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von jeweils zwei Elektrofahrzeugen zulassen. „Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. innogy wird den Ausbau in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderzusage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, uns beim Ausbau der Ladeinfrastruktur zu unterstützen, ist ein wichtiger Schritt“, betont die innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann. „Elektroautos laden an für alle zugänglichen innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom. Bezahlt wird entweder über einen Autostromvertrag oder per PayPal beziehungsweise per Kreditkarte.“

Und Michael Maas, Geschäftsführer des CBS-Reken, ergänzt: „Für uns ist es ein Herzensanliegen, in Reken die E-Mobilität weiter auszubauen. Nur wenn es überall genügend Ladesäulen gibt, steigt auch das Interesse für die Anschaffung und Nutzung von Elektrofahrzeugen. Daher haben wir gern den Ausbau des Ladenetzes unterstützt.“ Übrigens hat die Gemeindeverwaltung mit Zustimmung der Politik innogy SE mit der Bereitstellung und dem Betrieb der E-Ladesäuleninfrastruktur im Gemeindegebiet betraut. innogy kümmert sich dabei um die Installation und Zählerablesung, die jährliche Wartung und Entstörung, den Betrieb des IT-Backends, die Endkundenhotline und die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen. (pi/hh)