08.05.2019

Verleihung des 1. Rekener Heimatpreises zum Gemeindejubiläum

Mit dem Heimatpreis beabsichtigt die Landesregierung, herausragendes Engagement in Kreisen, Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Bis 2022 stehen nach Angaben des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen circa 150 Millionen Euro zur Gestaltung der nordrhein-westfälischen Heimat zur Verfügung. Für Kommunen wie die Gemeinde Reken bedeutet dies, dass im Rahmen eines Wettbewerbes für innovative Projekte ein Heimatpreis mit einer Prämie in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt werden kann.

Mit dem Preisgeld sollen konkrete Arbeiten belohnt und zugleich nachahmenswerte Praxisbeispiele initiiert werden. Zudem wird die Vielfalt der Aktivitäten gewürdigt und das ehrenamtliche Engagement für Heimat wertgeschätzt. Fördervoraussetzung ist unter anderem, dass eine Kommune zunächst die Preiskriterien festlegen und den politischen Beschluss fassen muß, einen Heimatpreis verleihen zu wollen. Aus Sicht der Verwaltung sind folgende Preiskriterien sinnvoll, um dem Zweck der Auszeichnung Rechnung zu tragen: Besondere Verdienste um die Heimat, Erhaltung, Pflege und Förderung von Bräuchen sowie besonderes Engagement für die Kultur und die Tradition.

Da es ganz sicher keine bessere Premiere für die Verleihung eines Rekener Heimatpreises geben kann als das Ende Juni anstehende 50-jährige Gemeindejubiläum, hat der Haupt- und Finanzausschuss auf Vorschlag des Bürgermeisters und aus Zeitgründen folgenden einstimmigen und abschließenden Dringlichkeitsbeschluss gem. § 60 der Gemeindeordnung im Verlauf seiner Sitzung vom 7. Mai gefasst: Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, die Förderung der Verleihung eines Heimatpreises für die Gemeinde Reken im Rahmen der Landesförderung zu beantragen und einen entsprechenden Heimatwettbewerb für das Jahr 2019 vorzubereiten und durchzuführen. Das über die Vergabe des Heimatpreises entscheidende Gremium besteht aus allen Fraktionsvorsitzenden, dem Bürgermeister und dem 1. Beigeordneten. (bv/hh)