11.06.2019

Rekener Windmühle zieht viele Besucher an

Am Pfingstmontag hat die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung zusammen mit ihren Landes- und Regionalverbänden den 26. Deutschen Mühlentag veranstaltet, an dem deutschlandweit rund 1000 Wind- und Wassermühlen teilnahmen. Zweck der seit 1994 immer am zweiten Pfingstfeiertag stattfindenden Aktion ist es, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Öffentlichkeit auf diese technischen Denkmäler zu richten, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht. Keine Frage, dass sich der Heimatverein Reken auch dieses Mal wieder an der Aktion beteiligt hat und das Wahrzeichen der Gemeinde auf dem Möll’nberg einmal mehr öffentlich präsentierte. Schließlich gehört die Turmwindmühle zu den schönsten und ältesten ihrer Art in Westfalen, war von 1807 bis 1945 als Korn- und Grützmühle in Betrieb.

Der Mühlenbeauftragte Georg Holthausen (l.) kümmert sich zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern des Heimatvereins über den Tag um rund 200 Besucherinnen und Besucher, hier um zwei Gäste aus Heiden.

Georg Holthausen, Mühlenbeauftragter des Heimatvereins Reken, kümmerte sich mit fünf weiteren Mitgliedern den ganzen Tag über in zwei Schichten um rund 200 Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele auswärtige Familien aus dem ganzen Münsterland und aus dem Ruhrgebiet. Selbstverständlich wurden alle Interessierten in das 1972 in der Mühle errichtete Museum geführt, um das Hauptthema „vom Säen zum Ernten“ mit allen ausgestellten Werkzeugen sowie Haushalts- und Handwerksgeräten zu illustrieren. Auf große Aufmerksamkeit stieß aber auch das Freilichtmuseum rund um die Mühle mit dem „Backhues“, der „Immenschur“ (Bienenhaus), dem „Pütthues“ (Kühlbrunnen) und der „Museschoppe“ (Kornspeicher). (hh)