28.11.2019

Rekener Erzieher*innen bilden sich fort

Erzieherinnen und Erzieher aus den Rekener Kindertagesstätten erweiterten im Rahmen eines zweitägigen Workshops ihr Wissen über mathematische, naturwissenschaftliche und technische Themen. Im Rahmen des Fortbildungsangebotes KidsgoMINT lernten die Teilnehmer*innen, wie den Kindern unterschiedliche MINT-Thematiken mit kinderleichten Experimenten und einfachen Utensilien spielerisch nähergebracht werden und in den Kindergartenalltag integriert werden können. Die Abkürzung MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Bürgermeister Manuel Deitert (l.) macht sich ein Bild über die von der innogy SE finanzierte „KidsgoMINT“-Weiterbildung, an der Erzieher*innen aus allen Rekener Kitas teilnehmen.

Finanziert wird das Programm von innogy SE, und für die Durchführung verantwortlich ist die FOM Hochschule für Berufstätige und Auszubildende, mit über 55.000 Studierenden die größte anerkannte private Hochschule in Deutschland. KidsgoMINT ist eine Initiative, mit der Kinder im letzten Kitajahr einen ersten praktischen Einblick in die Naturwissenschaften und in die Technik erhalten. Ida die Igelin begleitet sie beim spielerischen Entdecken und Forschen. Das Ziel: Kinder frühzeitig für mathematische, naturwissenschaftliche sowie technische Phänomene zu begeistern.

Professor Dr. Gottfried Richenhagen, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter des FOM Hochschulzentrums Wesel, erläutert ein Experiment zum Thema Licht und Schatten.

Die auf Vorschulkinder zugeschnittenen Angebote gliedern sich in vier Themenbereiche mit zugeordneten Experimenten: Luft und Wasser, Kraft und Bewegung, Licht und Farbe sowie Strom und Magnetismus. In dem zweitägigen Workshop wurden die Erzieher*innen dahingehend geschult, dass sie die Projektreihen im Anschluss eigenständig mit den Kindern durchführen können. Jedes Experiment ist in eine spannende Rahmenhandlung eingebunden, bei der Ida die Igelin auf Herausforderungen stößt, für die die Kinder technische Lösungen finden müssen. Die Experimentierboxen und Schulungsunterlagen stellt die innogy-Bildungsinitiative 3malE kostenfrei zur Verfügung.

„Ich freue mich, dass das Projekt hier in der Gemeinde Reken auf so großes Interesse gestoßen ist und wir den Teilnehmern*innen die Möglichkeit geben konnten, sich im MINT-Bereich weiterzubilden und die spannenden Projekte anschließend selbst mit den Kindern durchzuführen. Durch die spielerische Herangehensweise sind die Experimente für die Kinder leicht verständlich, und das selbstständige Ausprobieren unterstützt zudem kindliche Neugier, Kreativität und Fantasie. Ich bin mir sicher, die Kinder werden viel Spaß beim Experimentieren haben“, sagt die unter anderem auch für Reken zuständige innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann.

KidsgoMINT wurde in Zusammenarbeit zwischen der Universität Duisburg-Essen, dem zdi-Zentrum MINT Netzwerk Essen sowie der Stadt Essen ins Leben gerufen und hat sich schnell zu einem festen Bestandteil im frühkindlichen Bildungsangebot entwickelt. Aktuell beteiligen sich rund 100 Essener Kitas an dem Programm. Nach der jetzt erfolgten Einbeziehung der Rekener Kindertagesstätten - den ersten Kitas außerhalb von Essen - soll in der Folge auch Kindern in weiteren Kommunen die Möglichkeit gegeben werden, Naturwissenschaften und Technik für sich zu entdecken. (pi/hh)