07.01.2018

Reken ist die »Pferdefreundliche Gemeinde 2018«

Bereits zweimal wurde Reken beim ADFC-Test, dem bundesweiten Kundenbarometer der Radfahrenden, zur fahrradfreundlichsten deutschen Kommune gekürt. Rudolph Herzog von Croÿ, Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und Hausherr des an Maria Veen angrenzenden Wildpferdeparks im Merfelder Bruch, zeichnete die Gemeinde jetzt mit einem weiteren Prädikat aus. „Pferdefreundliche Gemeinde Westfalen 2018“ – durch diesen, nur alle vier Jahre vom westfälischen Verband vergebenen Titel erfährt die anerkanntermaßen ohnehin beispielhafte Rekener Freizeitpalette noch einmal eine deutliche Aufwertung.

Rudolph Herzog von Croÿ (r.) überreicht die Urkunde „Pferdefreundliche Gemeinde Westfalen 2018“ an den Rekener Bürgermeister Manuel Deitert (l.).

Beim Reit- und Fahrverein Reken dominieren die jüngeren Jahrgänge: Christian Eiling (Springen), Tabea Rekers (Dressur), Debbie Meis (Vielseitigkeit) und Lea Jacobi (Fahrsport) (v.l.n.r.) werden zu Vereinsmeistern gekürt.

Schon die vielen lodernden Fackeln, mit denen der Aufgang zum Casino des Reit- und Fahrvereins stilvoll beleuchtet ist, deuten es an. „Wir sind glücklich darüber, dass unsere traditionelle Vereinsfeier in diesem Jahr mit der Auszeichnung Rekens zur pferdefreundlichen Gemeinde durch den Herzog von Croÿ verbunden ist“, betont die 2. Vorsitzende Anne Lange in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Walter Niewerth bei der Begrüßung des prominenten Gastes, des Bürgermeisters Manuel Deitert und von rund 100 Pferdefreunden aus allen Ortsteilen. Eröffnet wird der Abend dann durch die Ehrung der Vereinsmeister Christian Eiling (Springen), Tabea Rekers (Dressur), Debbie Meis (Vielseitigkeit) und Lea Jacobi (Fahrsport) sowie durch die Vergabe des „Silbernen Schaukelpferdes“ an Sonja Ludewig, bevor der Gemeindechef an das Mikrofon tritt.

Der Herzog von Croy (r.) und Bürgermeister Manuel Deitert (l.) applaudieren den jugendlichen Champions des Vereins.

„Der Reit- und Fahrverein verknüpft den Breiten- mit dem Leistungssport und leistet hervorragende Arbeit im Jugendbereich, darüber hinaus auch in der Einbindung der Schulen und auf dem Gebiet des therapeutischen Reitens“, stellt Deitert fest und fügt hinzu: „Eine ganze Reihe weiterer alteingesessener Pferdebetriebe und Reitanlagen sowie viele Kilometer gepflegter Reitwege in und um Reken haben uns dazu ermutigt, eine Bewerbung um den Titel ‚Pferdefreundliche Gemeinde 2018‘ abzugeben. Dass es letztlich geklappt und sich eine Expertenjury für Reken ausgesprochen hat, ist natürlich umso schöner.“ Im Herbst besichtigt und bewertet worden waren die Island-Pferdegemeinschaft Reken, das FS Reitzentrum, die Höfe Lammerding und Heiming, das Hotels Schmelting mit Gastboxen für Pferde und der Komplex des Reit- und Fahrvereins.

Sonja Ludewig (Mitte) wird von der 2. Geschäftsführerin Marion Meis (l.) und der 2. Vorsitzenden Anne Lange (r.) für ihre Verdienste um den Verein mit dem „Silbernen Schaukelpferd“ ausgezeichnet.

Bei der Überreichung der Urkunde an den Bürgermeister und seiner Laudatio auf die „Pferdefreundliche Gemeinde Reken“ hebt Rudolph Herzog von Croÿ die Empathie, den Teamgeist und die Förderung der Jugend hervor, die den Reit- und Fahrverein prägen. Gleichzeitig lobt er das mannigfaltige Rekener Angebot in der Freizeit, im Sport, auf dem therapeutischen Sektor und in integrativer Hinsicht: „Die pferdesportliche Infrastruktur in Reken ist stimmig, und es freut mich, dass die jungen Leute für das Reiten begeistert werden. Außerdem hat mir die Jury berichtet, dass der Umgang unter den Rekener Reitanlagen von Menschlichkeit und einem Miteinander bestimmt wird, was man leider nicht überall feststellen kann. Mein Dank gilt dem Bürgermeister und dem Rat der Gemeinde für die Unterstützung des Pferdesports in Westfalen und auch dafür, dass die Pferdesteuer in Reken kein Thema ist.“ (hh)

Wälzen und den Tag genießen – in der Gemeinde Reken läßt sich’s gut „Pferd sein“.