Mein Kind ist irgendwie anders - Hochsensible Kinder leichter verstehen lernen

mit Tanja Gellermann


13.11.2017
19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Vereins- und Bildungszentrum, Nebengebäude
19.00 €
Frau Ina Lechtenberg
Telefon: 02864 944-158
E-Mail: i.lechtenberg@reken.de

EK3027

Das Gefühl, schon immer "irgendwie anders" gewesen zu sein, kennen viele
hochsensible Menschen von Kindheit an. Hochsensible Kinder achten auf
unzählige Dinge und bedenken winzige Details, die anderen in der Regel
nicht auffallen, und sie stellen kluge Fragen. Eltern können sich oft
nicht erklären, was in dem kleinen Menschen vor sich geht. Was sie
auszeichnet, ist häufig eine große Kreativität und ausgeprägte
Vorstellungskraft sowie nicht selten ein eher altersuntypischer Sinn für
Humor und großer Gerechtigkeitssinn. Sie können, wenn sie sich sicher
und geborgen fühlen, sehr empathisch, offen, kraftvoll und sozial
kompetent sein.

Aber es gibt auch die andere Seite: Hochsensible Kinder reagieren in der
Regel viel heftiger auf äußere Faktoren wie grelles Licht, laute
Geräusche, starke Gerüche, Wärme und Kälte, Hunger und Durst. Diese
Faktoren können innerhalb kürzester Zeit zu einer kompletten Überreizung
ihres hochsensiblen Nervensystems führen und starke, scheinbar
unvorhersehbare Gefühlsausbrüche mit sich bringen, die Eltern und
Erzieher immer wieder vor Herausforderungen stellen.

Hochsensible Kinder brauchen Bezugspersonen, die einen guten Umgang mit
ihrer Andersartigkeit finden und ihnen vor allem mit sehr viel Klarheit
begegnen. Gerade für diese Kinder ist ein liebevolles
Sich-angenommen-Fühlen der wichtigste Grundstein für eine glückliche und
gesunde Entwicklung. In einem Vortrag für Eltern und Großeltern zum
Thema Hochsensibilität bei Kindern und Jugendlichen werden diese Aspekte
beleuchtet und es gibt ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion mit
der Dozentin.