20.05.2019

Mühle besteht Konzertpremiere

Der Heimatvereins-Vorsitzende Bernd Hensel und der Mühlenchef Georg Holthausen sind sichtlich stolz auf das Rekener Wahrzeichen auf dem Möll’nberg: „Ist das Ambiente hier nicht wie geschaffen für ein Ereignis wie das heutige Konzert?“ Recht haben sie, die beiden Herren. Ohne Frage gibt das Mühlengelände eine ideale Kulisse für die ExtraSchicht der Musikschule ab. Neben dem Rekener Kleinod sind zwölf weitere Hotspots in Borken, Gemen, Heiden, Raesfeld und Ramsdorf in das Event eingebunden, und geboten wird allerorten viel Musik der unterschiedlichsten Art, gespielt von Jugendorchestern und -chören sowie Schüler*innen und Lehrer*innen. Die ExtraSchicht hat in Reken aber nicht nur gute Musik zu bieten - man kann auch das Heimatmuseum und Oldtimer der Treckerfreunde Nießing besichtigen. Die Jüngsten amüsieren sich derweil beim Kinderschminken, und Schmalzbrote plus Grillwürstchen animieren neben kühlen Getränken zum ausführlichen Klönen.

Die Rekener Windmühle gibt eine tolle Kulisse für das ExtraSchicht-Konzert der Musikschule Borken ab.

Auf der Bühne geht es vor rund 300 gut gelaunten Zuschauerinnen und Zuschauern und bei zunächst bestem Wetter los mit „Irish Fiddle Tunes“, gespielt von einem kleinen Geigenensemble der Musikschule. Danach treten mit dem Kirchenchor St. Elisabeth-Lyra, dem Vororchester der Blaskapelle, einer Gruppe der Antoniusschule und Rekener Musikschüler*innen mehrere Lokalmatadore auf, die reichlich Applaus für ihre wirklich guten Leistungen kassieren. Pech haben danach eine Blaskapelle sowie die Sax & Rhythm-Band einer Musikschule aus Řičany. Eine Gewitterfront zieht zum Glück zwar an der Mühle vorbei, sorgt aber dennoch für einen dreiviertelstündigen Regen und vertreibt zahlreiche Besucher. So müssen sich die Gäste aus Tschechien zum Ausklang der Veranstaltung mit deutlich weniger Zuhörern zufriedengeben, was der immer noch guten Stimmung aber keinen Abbruch tut. (hh)