06.01.2020

Holger Bruns ist neuer Rekener Skatmeister

Zum 17. offenen Rekener Skat-Championat versammelten sich insgesamt 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Januar-Sonntag im RekenForum. „In all den Vorjahren waren es stets über 100 Skatfreunde aus der näheren und weiteren Umgebung, die den Weg zu unserer Meisterschaft gefunden haben. Obwohl wir dieses Mal unter dieser Marke geblieben sind, können wir mit der Beteiligung beim Auftakt des DSKV-Turnierreigens 2020 angesichts der Zahlen anderer Ausrichter dennoch recht zufrieden sein“, stellte Kassierer Horst Hahm von den veranstaltenden Mühlenassen fest, bevor die stellvertretende Bürgermeisterin Brita Weishaupt mit einem „Gut Blatt“ und besten Erfolgswünschen an alle Kartenfüchse den offiziellen Startschuss zu einer umkämpften Meisterschaft in zwei Serien zu je 48 Spielen gab.

Holger Bruns (Mitte) aus Oberhausen erobert die 17. Rekener Skatmeisterschaft vor Stefan Wilkens aus Rhade  (l.) und der Duisburgerin Marion Sass (r.).

Über mehr als fünf Stunden hieß es dann „18, 20, nur nicht passen“, und die Karten flogen aus geübten Händen nur so hin und her. Das größte Geschick und die beste Taktik verhalfen Holger Bruns (3.383 Punkte) aus Oberhausen letztendlich zum Rekener Meistertitel und zu einem Geldpreis von 300 Euro. Er hatte das Rekener Championat 2015 schon einmal erobern können und ist in der Skat-Szene durch unzählige Turniererfolge bestens bekannt. 180 Euro kassierte der frühere deutsche Vizemeister Stefan Wilkens (2.855 Punkte) aus Rhade für das Erreichen des zweiten Platzes, und die Duisburgerin Marion Sass (2.777 Punkte) erhielt für ihren dritten Rang immerhin noch 100 Euros. Aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl und der draus resultierenden fehlenden Einnahmen aus dem Startgeld (10 Euro pro Person) waren die Geldprämien leicht abgesenkt werden. (hh)

Insgesamt 75 Kartenfüchse aus der näheren und weiteren Umgebung finden den Weg ins RekenForum zum Turnier der Mühlenasse.

Mit voller Konzentration und äußerlicher Gelassenheit gehen die Skatexperten zu Werke.