13.02.2018

Goldpokal für die Antoniusschule

Schon morgens um 8.30 Uhr wird es rund um das bis dahin leise vor sich hin plätschernde 25-Meter-Becken richtig lebendig. 140 Mädchen und Jungs, zwölf Lehrerinnen und Lehrer sowie zahlreiche Vertreter der Fördervereine nehmen das schmucke Hallenbad stimmgewaltig in Beschlag, um das mittlerweile sechste Schwimmturnier der Rekener Grundschulen auszutragen. Vier Disziplinen sind von der einleitenden T-Shirt-Staffel über das Wasserballschwimmen und den Mattentransport bis hin zum Balltreiben zu bewältigen, und zwar von insgesamt zwölf aus bis zu zwölf Kindern der Klassen 2 bis 4 zusammengestellten Teams der Ellering-Schule, der Michaelschule, der Antoniusschule und der Brückenschule.

Anna Jasper von der Spadaka (oben) überreicht den Goldpokal für den Sieg beim beim sechsten Schwimmturnier der Rekener Grundschulen an die Antoniusschule.

„Die lustigen, ein wenig karnevalsmäßig ausgerichteten Wettbewerbe hat sich die Brückenschule ausgedacht“, berichtet Sportlehrer Markus Schlottbohm von der Antoniusschule, Mitinitiator der ersten Rekener Wasserspiele im Jahr 2013. Dass die ausgesuchten Spiele gut ankommen, kann man allein an der Geräuschkulisse ablesen. Nah den Startschüssen durch die Badleiterin Claudia Tepferd wird geschrien, gelacht, lautstark angefeuert und geklatscht. Über diese prächtige Stimmung und den Höllenlärm freut sich Markus Schlottbohm ganz besonders: „Alle Schülerinnen und Schüler haben großen Spaß, feuern sämtliche Mannschaften gleichermaßen an und sind voll bei der Sache. Noch nie haben so viele Kinder mitgemacht wie dieses Mal. Etwas leichter als in den Vorjahren sind die Wettkämpfe, damit auch die Kinder von der Brückenschule eine reelle Chance auf eine gute Platzierung bekommen.“

Eröffnet wird die „Schwimm-Olympiade“ durch wasserfeste Clowns mit einer T-Shirt-Staffel.

Nach knapp drei Stunden und einem von den Eltern organisierten Vitamin-Imbiss im Vorraum des Bades stehen die Sieger fest. Unter donnerndem Applaus erhält die Antoniusschule den begehrten goldenen Wanderpokal und zwei Schwimmtore aus der Hand von Anna Jasper von der Spadaka Reken. Für den zweiten Rang mit einem Schwimmtor bedacht wird die nur hauchdünn geschlagene Ellering-Schule, und fünf Wasserbälle für den dritten Platz gehen an die Brückenschule. Mit leeren Händen nach Hause gehen muss übrigens kein Teilnehmer an der Rekener Wasser-Olympiade. Alle Teammitglieder der Elleringtornados, der Elleringhaie, der Schwimm-Champions, der schnellen Wellen, der Musketiere, der Hai-Power, der Clownsfische, der 12 Krieger, der schnellen Delfine, der flotten Fische,  der schnellen Clowns und der coolen Delfine erhalten glänzende Erinnerungsmedaillen! (hh)

Nicht ganz leicht, mit zwei Wasserbällen einmal durch das 25-Meter-Becken zu schwimmen.

Insgesamt 140 Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren nehmen an dem traditionellen Schwimmturnier teil.