08.10.2017

GMV-Schüler siegen beim »Evonik Hackathon«

Neben zahlreichen Studenten und Entwicklern hatten auch die GMV-Schüler Felix Gertdenken, Lukas Buttler und Leon Wiesen die Ehre, am ersten Hackathon der Evonik Industries AG in der Rot-Weiß Essen-Arena teilzunehmen, um Lösungen für diverse IT-Probleme zu finden. Der primäre Plan, den das Team für den Hackathon verfolgte, war zunächst, sich von erfahrenen Entwicklern und IT-Studenten Tipps und Hilfe geben zu lassen, um die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Die Erwartungen waren demnach nicht grade optimistisch in Hinsicht auf eine Platzierung auf den ersten drei Gewinnerplätzen.

„Die Aufgabe für uns war es, ein System zu entwickeln, das Feuerwehrleuten und Rettungskräften die Anzahl von Personen in brennenden Gebäuden und Anlagen übermitteln kann. Die Intention dahinter: Wenn keine Personen mehr in einem Gebäude sind, müssen die Einsatzkräfte keinen Rettungstrupp in die Gefahrenzone bringen. Mit einem solchen System könnten die örtlichen Einsatzkräfte direkt mit der Brandbekämpfung beginnen und wertvolle Zeit einsparen, um an anderer Stelle Leben zu retten“, erklärt Leon Wiesen. Für die Entwicklung der Lösung hatte das Team 24 Stunden Zeit, und während der Entwicklungsphase standen Mentoren mit Rat und Tat zur Seite.

Neben zahlreichen Studenten und Entwicklern nehmen auch Felix Gertdenken, Leon Wiesen und Lukas Buttler (v.l.n.r.), Schüler des Gymnasiums in Maria Veen, am ersten Hackathon der Evonik Industries AG in Rot-Weiß Essen-Arena teil.

Wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, landete die Idee des Dreierteams vom Gymnasium Maria Veen zusammen mit der einer anderen Mannschaft auf dem ersten Platz. Dazu Leon Wissen: „Es tat gut, die beindruckten Gesichter der Jury und die Freude in den Augen meiner Kollegen zu sehen. Es war für uns ein tolles Gefühl, dass unsere bescheidenen IT-Kenntnisse ein so großes Projekt hervorbringen können. Gut zu wissen, dass die Arbeit an den Standorten der Evonik Industries AG dank uns noch sicherer gemacht werden kann. Darüber hinaus hatten wir bei diesem Event die Möglichkeit, unser Können einmal auszutesten und zu sehen, was alles mit einer kleinen Idee und ein wenig Programmcode machbar ist.“

Als Lohn für den erreichten ersten Platz sind zwei der drei Maria Veener Teammitglieder nun stolze Besitzer einer Parrot Drohne, und der Dritte tritt noch in diesem Monat seine gewonnene Reise zur Fortbildung am IBM Watson IoT-Center in München an. Letztlich haben die GMV-Schüler Felix Gertdenken, Lukas Buttler und Leon Wiesen gute Erinnerungen an das Erlebnis und eine Menge neuer Freunde und Partner bei der Evonik Industries AG gefunden, die auch weiterhin im Chaos der Berufsfindung mit Beratung und Praktika zur Seite stehen wird. (pi/hh)