04.01.2019

Fackelzug der Jugendfeuerwehr

Bereits seit vierzehn Jahren übernimmt die 2002 gegründete Rekener Jugendfeuerwehr, der aktuell 31 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren angehören, Patenschaften über Kinder der Mandia Mission. Den Kontakt stellte Pater Sojan her, ehemaliger Kaplan der Pfarrgemeinde St. Heinrich und heutiger Leiter der indischen Mission. Zur Erinnerung an dieses humanitäre Projekt, das nach den Patenkindern Nategowda und Sushel seit dem Vorjahr ganz gezielt die zehnjährige, geistig behinderte und in einem Slum lebende Rajini unterstützt, veranstaltet die Jugendfeuerwehr um den Jahreswechsel herum seither einen Fackelzug.

 

Vom Maria Veener Gerätehaus zur St. Marien-Kirche und nach einer Andacht wieder zurück führt der Fackelzug der Jugendfeuerwehr Reken.

Dieses Mal führte der Weg vom Maria Veener Gerätehaus zur gleich nebenan liegenden St. Marien-Kirche, in der Georg Holthausen eine stimmungsvolle Meditation zum Thema „Still, ganz still“ durchführte. Durch andächtige, aber durchaus moderne Musik und eine Videopräsentation aufgelockert ließ er zudem die anspruchsvolle letztjährige Bergtour der Jugendfeuerwehr ins Allgäu nach Oberstdorf noch einmal Revue passieren. Zum Ausklang des Fackelzuges fand im Gerätehaus dann ein gemütliches Beisammensein mit Currywurst und diversen Getränken statt, an dem neben Feuerwehrleuten aus ganz Reken auch mehrere Gäste teilnahmen.

Georg Holthausen hält eine stimmungsvolle, musikalisch untermalte  Andacht zum Thema „Still, ganz still“.

„Mit Spenden und Beiträgen aus der Jugendkasse unterstützt unser Nachwuchs ein Patenkind bis zur Volljährigkeit, bevor ein weiteres hilfebedürftiges Kind gefördert wird. Dazu werden auch verschiedene Projekte wie zum Beispiel die Teilnahme am Maria Veener Martinsmarkt durchgeführt. Durch eine monatliche Spende bekommen die indischen Kinder eine Ausbildung, eine medizinische Versorgung und ein Dach über den Kopf“, berichtet Jugendfeuerwehrwart Christian Fiedler und ergänzt: „Um außer der monatlichen Zuwendung noch ein Weihnachtsgeschenk für das Patenkind zu haben, ist es seit Jahren gute Sitte, dass die Jugendfeuerwehr auf der Hauptversammlung der aktiven Wehr ein Spendenblaulicht herumreicht.“ (hh)

Gruppenbild in St. Marien mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Fackelzug der Rekener Jugendfeuerwehr.