12.10.2018

DRK-Reken ehrt 67 Blutspender

70 Prozent aller Blutkonserven, die in Deutschland bei durchschnittlich 12 Spendeterminen pro Tag eingesammelt und die zur Erhaltung und zur Rettung von Leben dringend gebraucht werden, stammen aus Aktionen des Deutschen Roten Kreuzes. Die Rekener Bürgerinnen und Bürger trugen in 2017 zu diesem Ergebnis mit 1.330 Blutspenden bei, abgegeben während zahlreicher Abnahmetermine in allen Ortsteilen. Zu diesem erfreulichen Resultat ist es in erster Linie durch eine ganze Reihe von Mehrfachspendern gekommen. Insgesamt 67 Personen, die sich im Laufe ihres Lebens 25, 50, 75, 100 und 125-mal ihr Blut abnehmen ließen, wurden vom DRK-Ortsverein Reken jetzt im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Gaststätte Schneermann ausgezeichnet.

Der Rekener Blutspendebeauftragte Marius Germies (l.), Rotkreuzleiter Stefan Niewerth (2.v.l.), Vorsitzender Christian Nordendorf (2.v.r.) und der 2. Vorsitzende Stefan Nienhaus (r.) zusammen mit den 100- sowie 125-fachen Spendern.

Vorsitzender  Christian Nordendorf bedankte sich bei den Blutspendern, bei den Mitarbeitern sowie bei den vielen freiwilligen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes und stellte fest: „Alle Menschen, die etwas von ihrem Blut spenden, retten Leben. Sie schenken anderen die Wiederherstellung ihrer Gesundheit und oft sogar eine zweite Lebenschance. Ihre Haltung ist von Solidarität geprägt, zeugt von großen Mitgefühl für die Mitmenschen. Blutspender leisten im Stillen Großartiges, wofür wir Ihnen unsere Anerkennung aussprechen möchten.“ Anschließend überreichte der Rekener Blutspendebeauftragte Marius Germies den Jubilaren Urkunden, edle Tropfen, Präsentkörbe, Gutscheine und mit Brillanten besetzte goldene Nadeln, im Wert analog zur Anzahl der Spenden ansteigend.

Die Krone gebührte Johannes Ulrich Kremer, Jürgen Schwerhoff und Kai Clemens für 125 Blutspenden, wobei man wissen muß, dass nur maximal 6 Spenden jährlich erlaubt sind. Bei Suppe und Schnittchen sowie gepflegten Getränken unterhielten sich die Jubilare nach der Ehrung über Erlebnisse aus ihrer Spenderzeit. Alle waren sich einig, die DRK-Termine weiterhin zu besuchen, um dadurch den Mitmenschen zu helfen. Eingesetzt werden die Blutkonserven hauptsächlich bei Krebsbehandlungen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf- sowie des Magen-Darm-Systems, erst danach für Unfallopfer, erläuterte Rotkreuzleiter Stefan Niewerth im Rahmen eines Power Point-Vortrages über die Arbeit des DRK-Reken mit der Bitte an alle Anwesenden, auch in Zukunft weiter Blut zu spenden. (hh)

˃ Alle Blutspende-Jubilare, die bei der Ehrung nicht anwesend waren, können ihre Präsente innerhalb von zwei Wochen bei Kathrin Röhling (Zimmer 108, Tel. 02864 / 944 108) in der 1. Etage des Rathauses (Kirchstraße 14 in Groß Reken) abholen.