04.12.2017

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!

Es ist nicht mehr lange hin bis zum Fest, wenn im Wäldchen hinter der Groß Rekener Gaststätte Schneermann die Lichter aufleuchten, wenn es nach Glühwein, Reibeplätzchen und Waffeln duftet und wenn die „halbe Gemeinde“ auf den Beinen ist. Auch beim zwölften Weihnachtsmarkt, gemeinsam von rund 50 Bröker Jungs um Hans-Jürgen Schlottbohm und vom Team Schneermann durchgeführt, drängen sich Scharen gut gelaunter Besucher am ersten Adventwochenende durch den Budenzauber. Ein bisschen mit Bekannten und Freunden plaudern, bummeln, schauen, lecker essen, trinken, naschen und einfach ein bißchen fröhlich sein, dazu noch ausgefallene Dekoartikel und kleine Geschenke für die Liebsten besorgen – so startet die schönste Zeit des Jahres für viele Rekener und zahlreiche Besucher aus der Umgebung.

Optimales Wetter und viele Besucher: Stimmungsvoll ist der Einstieg zum 12. Weihnachtsmarkt im Wäldchen hinter der Gaststätte Schneermann.

„Wir finden die gemütliche und familiäre Atmosphäre hier einfach sehr angenehm, alles ist überschaubar. Es gibt viel hübsche Weihnachtsdeko von Vereinen und Kindergärten. Deshalb sind wir fast jedes Jahr mit Freunden hier“, berichten Susanne Großmann und Mike Winkler aus Merfeld, während sie es sich an der Glühweinbar und in der Reibekuchen-Schmiede gut gehen lassen. Tatsächlich werden die allermeisten der 25 Stände von Gruppierungen aus dem Ort betrieben. So ist der Benediktushof ebenso dabei wie der Lokale Teilhabekreis, die St. Heinrich Bücherei, der Förderverein der Ellering-Schule, die Kolpinger, die Messdiener, mehrere Kitas und die Feuerwehr, um nur einige zu nennen.

Die Pastoralreferentin Barbara Stein und Hans-Jürgen Schlottbohm bei der Entzündung der ersten Kerze des Rekener Adventskranzes, der bis zum Fest durch alle Ortsteile wandern wird.

Höhepunkt des ersten Tages bei optimalem Wetter ist die Einsegnung des Rekener Adventskranzes durch die Pastoralreferentin Barbara Stein und die anschließende Entzündung der ersten Kerze durch Hans-Jürgen Schlottbohm. Schade nur, dass die vielen Menschen im großen Kreis kaum etwas von den Ansprachen und Gebeten verstehen konnten. Vielleicht sollte man im kommenden Jahr an ein Mikro und einen kleinen Verstärker denken, was die Zeremonie erheblich aufwerten würde. Von Groß Reken aus wandert der mächtige Kranz übrigens weiter zum St. Ludgerus-Seniorenwohnheim, zur Adventsfeier der Senioren des Schützenvereins Hülsten, zur St. Elisabeth- und dann zur Friedenskirche, zur St. Antonius-Kirche und schließlich zum Benediktushof.

Alle Jahre wieder: Die Reibeplätzchen-Schmiede der Kolpingsfamilie ist ein beliebter Treffpunkt für die Weihnachtsmarkt-Fans.

Deutlich ruhiger als am Samstag geht es zum 1. Advent am Sonntag auf dem Markt zu. Der Grund: es regnet permanent von morgens bis abends, was doch viele Familien von einem Besuch abhält. Nach einem trotzdem sehenswerten Auftritt der Maria Veener Theatermäuse unter der Leitung von Karin Nagel und zum Glück unter einem schützenden Zeltdach neigt sich der Weihnachtsmarkt langsam dem Ende zu. „Schade, dass das Wetter heute überhaupt nicht mitgespielt hat. Die Mischung aus Regen und Kälte ist kein guter Begleiter für einen Weihnachtsmarkt, mit dem wir trotzdem zufrieden sind“, stellen Hermann Schneermann und Hans-Jürgen Schlottbohm nach dem abschließenden Nikolausumzug des Fördervereins der Michaelschule fest und fügen an: „Bedanken möchten wir uns bei den Stammgästen für ihre Treue, bei unseren vielen Helfern und bei der Gemeinde Reken sowie bei den örtlichen Banken für die großzügige Unterstützung.“ (hh)