26.06.2020

Abschluss des Glasfaserausbaus in den Außenbereichen

Im Sommer 2018 ist der Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde Reken und der Stadtwerke Rhede GmbH geschlossen worden. Das war der Startschuss für die Verlegung der schnellen Glasfaserleitungen für private und gewerbliche Kunden im unterversorgten Förderbereich. Fast genau zwei Jahre ist es her, als mit  einem offiziellen Spatenstich am 26. Juni 2018 die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz im Außenbereich in Reken begannen. Am letzten Juni-Donnerstag ist der komplette Glasfaserausbau in den Außenbereichen jetzt fertiggestellt worden.

Bürgermeister Manuel Deitert (3.v.l.), Kämmerer Carsten Hövekamp (2.v.l.) und Dr. Ronald Heinze (5.v.l.) als Geschäftsführer der Stadtwerke Rhede GmbH sowie Vertreter beteiligter Firmen treffen sich zum Abschluß des Rekener Außenbereich-Glasfaserausbaus vor einem Glasfaserschaltkasten im Preinhok.

Rund 92 Kilometer Tiefbauarbeiten wurden von der Arbeitsgemeinschaft Eggert-Schubert durchgeführt, um die Leerrohre für die Glasfaser zu verbauen. Die Firma fibretec GmbH hat im Anschluss die Kabelarbeiten übernommen. Es wurden rund 300 Anschlüsse an das Glasfasernetz angekoppelt, welche nun durch die Techniker der Stadtwerke Rhede beim Kunden vor Ort in Betrieb genommen werden. „Der Kundenservice der Stadtwerke Rhede berät die Kundschaft in Reken von Anfang an vor Ort und wird auch für weitere Fragen bis zum Ende des Jahres im Büro an der Waterpumpe in Groß Reken zur Verfügung stehen“, berichtet Dr. Ronald Heinze und bedankt sich bei der Verwaltung, insbesondere beim Bauamt der Gemeinde , für die gute Zusammenarbeit. „Mit dem Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird Reken noch zukunftsfähiger und als Wohnort noch attraktiver“, stellt Bürgermeister Manuel Deitert fest und fügt hinzu: „Im Außenbereich ist eine Anschlussquote von 75 Prozent erreicht worden. Dreiviertel aller möglichen Haushalte haben bei dem Vorzeigeprojekt also mitgemacht.“

„Für die Bauphase sind 3,1 Millionen Euro geflossen, davon 2,8 Millionen Euro Fördermittel sowie 300.000 Euro Eigenanteil der Gemeinde Reken“, konstatiert Kämmerer Carsten Hövekamp zum Abschluß des Projektes und erläutert, dass sich mit 30 Megabyte versorgte und damit aus dem Förderprogramm herausgefallene Nachbarschaften in den Randgebieten demnächst noch über so genannte Buddelvereine kostengünstig an das schnelle Breitbandnetz andocken wollen. In der Siepe würde ein solches Eröffnungstreffen zum Beispiel Mitte August stattfinden. In Reken aktiv bleibt übrigens auch die Stadtwerke Rhede GmbH. Sie schließt demnächst im Bahnhof Rekener Gewerbegebiet ansässige Firmen an das schnelle Internet an und nimmt zurzeit noch Aufträge von Betrieben für diese Aktion entgegen. (hh)