Außenanlage des Reit- und Fahrvereins Reken in neuem Gewand

Wenn das vom 11. bis 13. Juni terminierte Turnier unter den gültigen Corona-Schutzbestimmungen halbwegs „normal“ über die Bühne gehen kann und späterhin im September vielleicht auch eine zweite geplante Veranstaltung des Reit- und Fahrvereins möglich sein wird, dürften sich die auswärtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie auch einige hoffentlich zugelassene Freunde des Spring- und Dressursports verwundert die Augen reiben. Die komplette Fläche vom Parkplatz vor Kopf der alten Reithalle bis hin zur neuen Reithalle und deren Außenterrasse sowie zum Richterturm inklusive der Zuschauerränge neben dem Springplatz ist gepflastert, beleuchtet, stellenweise bepflanzt, komplett barrierefrei und sicher gestaltet worden. Vorbei ist es mit den Zeiten, als man nur über staubige Sand- und Lehmflächen in die Nähe der Pferde gelangte, bei Regenwetter gar durch rutschigen Matsch schlittern und durch große Pfützen stapfen mußte.

Die Vorsitzende Anne Lange präsentiert die im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ modernisierte und nahezu komplett fertiggestellte neue Außenanlage des Rekener Reit- und Fahrvereins.

Möglich geworden ist diese lang ersehnte Verwandlung durch das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW, durch das Engagement des GemeindeSportVerbandes und zu einem guten Teil durch das finanzielle Engagement der Gemeinde Reken. Neben dem Reit- und Fahrverein und dem Tennisclub, die ihre Maßnahmen jetzt abschließen konnten, profitieren auch die noch in der Bauphase befindlichen Rekener Sportschützen, der SV Illerhusen und der SC Reken von dem auf die Bereiche Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, energetische Ertüchtigung, Barrierefreiheit und digitale Aktualisierung eingegrenzten Projekt. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei 600.000 Euro, wovon 300.000 Euro durch die Landesförderung, 250.000 Euro durch Zuschüsse der Gemeinde und schließlich insgesamt 50.000 Euro durch die Vereine abgedeckt werden.

Die Verwandlung ist gelungen: Vom Parkplatz vor Kopf der alten Reithalle bis zum Zuschauerbereich zwischen Springplatz und neuer Reithalle reicht die neue, barrierefrei gestaltete Freifläche.

Keine Frage, dass die Vorstände aller fünf beteiligten Clubs hocherfreut über die Berücksichtigung an dem Programm sind, wie es Anne Lange als Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins treffend zum Ausdruck bringt: „Allein unsere Maßnahme hat 103.000 Euro gekostet, wovon rund 51.000 Euro aus der Landesförderung, 40.000 Euro aus der gemeindlichen Zuwendung und 12.000 Euro aus Eigenmitteln stammen. Ohne die Gelder des Landes, den Einsatz des GemeindeSportVerbandes und ohne die erhebliche monetäre Hilfe durch die Gemeinde wäre es unserem Verein und wohl auch den anderen vier Sportvereinen nicht gelungen, die vorgenommenen Investitionen, Neuerungen und Sanierungen zu bewerkstelligen. Im Namen aller Vorsitzenden darf ich mich dafür bedanken, dass unsere Politikerinnen und Politiker, der Bürgermeister und die Verwaltung immer offene Ohren für die Belange der Rekener Vereine und deren Dachorganisation GSV haben. Bedanken möchte ich mich außerdem bei unserem coronabedingt über eine längere Zeit kaum geforderten Reitlehrer Norbert Lökes und bei vielen unserer Mitglieder für zahlreiche, ehrenamtlich geleistete Helferstunden!“ (hh)