Senioren eröffnen den Karnevals-Endspurt

Susanne Wiesweg und Janin Hüppe hatten vor drei Jahren eine gute Idee. Warum die Endphase der tollen Tage nicht mit einem Seniorennachmittag im RekenForum eröffnen und eine dauerhafte Einrichtung in närrischen Treiben daraus machen? Die Gemeinde spielte sofort mit und stellte seine beste Stube zur Förderung des heimischen Karnevals kostenlos zur Verfügung. Dabei ist s bis heute geblieben, und mittlerweile hat sich die Veranstaltung bei den älteren Närrinnen und Narren längst etabliert, war bei der vierten Auflage zum 25. Geburtstag des Rekener Karnevalsvereins R.K.V. jetzt schon Tage zuvor komplett ausverkauft. Die beiden rührigen Initiatorinnen, die selbst an allen Ecken mit anfassten und hinter den Kulissen sowie beim Service tatkräftig durch die Mädels der Großen Garde unterstützt wurden, hatten aber auch ein kurzweiliges und sehr ansehnliches Programm bei Kaffee, Kuchen un Schnittchen auf die Beine gestellt.

150 Seniorinnen und Senioren eröffnen die heiße Phase des Karnevalstreibens in der Mühlengemeinde.

Die Münsterländer Herzbuben führten über drei Stunden mit Gesang und flotten Sprüchen durch den karnevalistischen Nachmittag. Sie begrüßten unter anderem die Büttenrednerinnen Elsbeth Nienhaus und Bärbel Lennemenn, den Heimattrompeter Hüppe sowie den Sänger Reinhard Kleinemühl aus Südlohn. Natürlich marschierte zudem das Prinzenpaar Olli I. und Britta I. nebst Vorstand, Musketieren und der Musikkapelle ein. Erfreulich auch, dass die örtliche Jugend mitspielte und den älteren Semestern viel Spass bereitete. Das Vororchester der Blaskapelle Reken unter der Leitung von Hildegard Besseling sowie die Nachwuchs-Tänzerinnen der R.K.V.-Juniorgarde machten mächtig Stimmung, brachten die Seniorinnen und Senioren in Schwung und kassierten großen Beifall für ihre Auftritte. (hh)

Der R.K.V. gibt eine Saalrunde: „Ein Schnäpsken in Ehren kann niemand verwehren!“