Besuch vom Energiesammler

Welche verschiedenen Energiequellen und –formen gibt es, und in welcher Weise können wir diese nutzen? Bei diesem Kursangebot werden die Kinder in kleine Energiesammler versetzt. Energie ist in unserem Leben allgegenwärtig, sie ist kostbar und wir sollten sie möglichst sparsam und bewusst einsetzen. Die Mitmachaktion der EnergieAgentur NRW durch Frau Heiermann-Becker vom Grugapark Essen machte den Vorschulkindern der Kita St. Heinrich den Begriff „Energie“ spielerisch und anschaulich begreifbar. Sie erfuhren, was Energie ist und dass Energie überall ganz alltäglich und erfahrbar ist. Hierbei führten sie selbständige Experimente durch und konnten viele Fragen zum Thema Energie und Strom stellen.

Kitaleiterin Hedwig Niewerth, Gisela Salzmann (VR-Bank Westmünsterland) und Frau Heiermann-Becker vom Grugapark Essen - hinten v.l.n.r. - mit „Energiesammlern“ aus dem Kindergarten St. Heinrich.

Welche verschiedenen Energiequellen und –formen gibt es, und in welcher Weise können wir diese nutzen? Die Kinder lernten verschiedene alte und erneuerbare Energieformen und deren Nutzung kennen. Die Begriffe „Sonne“, „Wind“ und „Wasser“ wurden „erforscht“. Beim „Graben nach Kohle“ und in einem „Kerzen-Experiment“ erfuhren sie, dass die Energieträger wie Kohle, Öl und Holz keinen unendlichen Bestand haben und dass deren Verbrennung klimaschädliche Gase erzeugen, die unsere Luft verschmutzen. Mit verschiedenen Bildmaterialien zum Thema „mit Strom – ohne Strom“ lernten die Kinder, dass viele Dinge, die wir früher von Hand gemacht haben, heute von Maschinen erledigt werden. Auf diese Art und Weise setzten wir uns mit den Möglichkeiten des Energiesparens auseinander.

Aktiv konnten die Kinder auf einem Energiefahrrad ihre Bewegungsenergie, ihre Kraft in elektrischen Strom umwandeln. Sichtbar wurde den Kindern dieses durch das Licht, den Ton und den Wind, den sie erzeugten. Mit Hilfe von Solarzellen („Sonnenfängern“) und Steckverbindungen zu kleinen elektrischen Geräten konnten sie diese in Bewegung bringen. Hierbei wurde ein erster Bezug zu den Begriffen „Energieumwandlung, „erneuerbare Energien“ hergestellt.

Frau Heiermann-Becker startete zwischendurch die Suche nach Bäumen. Die Kinder durchsuchten die Umgebung nach „Babybäumen, Kinderbäumen, Erwachsenenbäumen und Großelternbäumen“. Die Kinder stellten fest, dass Wachstum viel Zeit benötigt und daher nicht immer und überall zur Verfügung steht. Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser sind gegenwärtig und wichtig. „Wir werden im späten Herbst einen neuen Baum in der Kita als natürlichen Schattenspender pflanzen. Wir wollen aktiv den Wechsel der Jahreszeiten erleben und zum Klimaschutz beitragen. Außerdem danken wir der VR-Bank Westmünsterland und der der EnergieAgentur NRW für die Spenden, die unseren 33 Kindern die Teilnahme an zwei Workshops ermöglicht haben“, teilt die Kitaleiterin Hedwig Niewerth mit. (pi/hh)