St. Marien-Kita: Volksbank in der Hohen Mark investiert 3,2 Millionen Euro in den Neubau

Der Bedarf an den vom Kreisjugendamt prognostizierten zusätzlichen Kindergartenplätzen im Sozialraum Maria Veen/Hülsten wird gedeckt - jetzt ist alles in trockenen Tüchern! Wie Pastor Thomas Hatwig, Bernhard Heermann vom St. Heinrich-Kirchenvorstand und Thomas Vestrick von der Zentralrendantur am ersten Dezember-Mittwoch mitteilten, erhielt die Volksbank in der Hohen Mark einstimmig als einer von mehreren potenten Anbietern den Zuschlag als Investor für den Neubau der geplanten 100-Kinder-Kita auf dem kirchlichen Grundstück vor der St. Marien-Kirche: „Die Volksbank in der Hohen Mark konnte das beste Gesamtkonzept präsentieren, wird mit 975 Quadratmetern eine deutlich über der vorgeschriebenen Sollzahl von 875 Quadratmetern liegende Nutzfläche für eine 5-Gruppen-Kita realisieren und ist zudem ein angesehener Partner direkt aus dem Ort.“

Die neue Maria Veener 5-Gruppen-Kita wird neben der Straße Am Kloster auf dem Grundstück vor der St. Marien-Kirche und neben dem Feuerwehrgerätehaus gebaut.

„Wir rechnen mit einer Bausumme von 650.000 Euro pro Gruppe, so dass wir unter dem Strich rund 3,2 Millionen Euro in das Objekt investieren, allerdings nicht aus Renditegründen“, berichtet Christian Nordendorf vom Volksbank-Vorstand und fügt hinzu: „Die Kita ist vielmehr eine weitere gute Gelegenheit für unser Geldinstitut, sich zu präsentieren und wieder etwas für das Gemeinwohl in Reken tun zu können.“ Übrigens - die Pfarrgemeinde St. Heinrich überlässt der Volksbank das benötigte Grundstück auf Erbbaurechtsbasis, während die Bank  den Komplex im Gegenzug zu gleichen Vertragslaufzeiten an die Kirche vermietet.

Für die Planung des Gebäudes inklusive aller notwendigen Bereiche plus einem Kindercafé sowie einer 1.500 Quadratmeter großen Außenfläche mit Spielätzen, Gartenhäusern, Lagerräumen für Spielzeug und einem Bolzplatz konnte die Volksbank den äußerst sach- und fachkundigen Rekener Architekt Hubert Kipp gewinnen. „Wir werden einen eingeschossigen Bau in L-Form mit einem Walmdach, mit rot-braunem Verblendmauerwerk und Tondachziegeln erstellen, der sich bestens in die Umgebung des Klosters, der Kirche und des Feuerwehrgerätehauses einfügt. Die Zufahrt mit 12 Stellplätzen erfolgt von der Straße Am Kloster aus über eine 3,50 Meter breite Fahrspur, wobei kein einziger Baum der Allee gefällt werden muss. Insgesamt stehen 3.400 Quadratmeter für das Areal zur Verfügung, von dem 930 Quadratmeter der Gemeinde für eine Ausweitung des Feuerwehrgeländes überlasen werden“, berichtet der Kitafachmann.

Hauptamtsleiter Stefan Nienhaus, Kitaleiterin Beate Ehrlichmann, Architekt Hubert Kipp, Christian Nordendorf vom Vorstand der Volksbank in der Hohen Mark, Pastor Thomas Hatwig, Thomas Vestrick von der Zentralrendantur, Bürgermeister Manuel Deitert und Bernhard Heermann vom St. Heinrich-Kirchenvorstand (v.l.n.r.) auf dem Grundstück vor der St. Marien-Kirche, auf dem neue Kita gebaut wird.

Sehr froh über die Entscheidung der Kirchengemeinde zeigt sich Bürgermeister Manuel Deitert: „Ich bin total angetan von dem großzügigen Konzept eines modernen Kindergartens und 100-prozentig zufrieden mit der Tatsache, dass die Volksbank in der Hohen Mark den Zuschlag als Investor erhalten hat. Die Wege sind kurz, alle Ansprechpartner vor Ort und sicherlich werden von der Bank vordringlich örtliche Unternehmen mit den Bauarbeiten beauftragt. Außerdem ist der Standort deutlich günstiger und nachhaltiger als der  bisherige Standort am Grünen Weg. Ich bin sicher, dass sich die Kinder und Erzieherinnen in der neuen Kita wohlfühlen werden.“

Der Gemeindechef berichtete außerdem, dass der Schul-, Inklusions-, Sport-, Integrations-, Familien- und Kulturausschuss dem Rat empfohlen angeraten habe, für das Projekt einen gemeindlichen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro zu gewähren. Haupt- und Schulverwaltungsamtsleiter Stefan Nienhaus wies darauf hin, dass das Kreisjugendamt den Neubau wohlwollend begleitet und unterstützt habe, während die Kitaleiterin Bete Ehrlichmann zum Ausklang des Pressetermins ihre Freude über das großartige Konzept des neuen Kindergartens zum Ausdruck brachte. In Betrieb gehen soll die neue St. Marien-Kita im August 2022, während der alte Standort zur gleichen Zeit aufgegeben wird. (hh)