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Staatlich anerkannter Erholungsort

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06.03.2017

Europaseminar und Planspiel

Vom 2. bis zum 4. Mai diesen Jahres wird eine 22köpfige Gruppe der Jahrgangsstufe 10 der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule und der Overbergschule die Europäischen Institutionen in Strasbourg besuchen. Die 640.000 Einwohner zählende Stadt im Osten Frankreichs an der Grenze zu Deutschland ist Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen, unter anderem des Europarates, des Europaparlaments und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. „Europa ist wichtig für uns alle, insbesondere für junge Menschen. Als eine der Europaschulen in NRW wollen wir das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler an dem Staatenbund wecken“, betont der EvT-Schulleiter Albert Steinkamp, der die Zehntklässler zusammen mit seinem Kollegen Jörg Holzhauer begleiten wird.

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Planspiel im Schulzentrum: Die Kommissionspräsidentin (Anna-Lena Glück aus der 10a, l.) begrüßt die Abgeordneten des Europaparlaments.

Zur intensiven Vorbereitung auf die von der Karl-Arnold-Stiftung bezuschusste Studienfahrt wurde im Forum des Bahnhof Rekener Schulzentrums jetzt ein zweitägiges Seminar mit den Referenten Georg Schwedt, Cornelius Bracht und Hendrik Dlugay vom Düsseldorfer Institut für internationale Bildung durchgeführt. Nach einer vertiefenden Einarbeitung in die Organisation und Arbeitsweise der verschiedenen Institutionen der Europäischen Union schlüpften die jungen Leute im Rahmen eines Planspiels in die Rollen von Mitgliedern der Europäischen Kommission sowie von Abgeordneten des Europäischen Parlamentes und des Europarates.

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Der Außenminister Mazedoniens (Sven Schäpertöns aus der 10c, r.) überreicht dem EU-Ratspräsidenten (Brian Omondi aus der 10b, l.) den Aufnahmeantrag seines Landes.

Ganz konkret hatten sie über Aufnahmeanträge Montenegros und Mazedoniens zu verhandeln. So lernten die Teilnehmenden die Zusammensetzung, die Aufgaben und die Verfahrensweisen der drei wichtigsten Gremien der EU kennen. „Durch den realitätsnahen Ablauf befassen sich die Jugendlichen nicht nur in der Theorie, sondern ganz praktisch mit den komplexen Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene“, erläutert Georg Schwedt und ergänzt: „Ich bin begeistert, mit welchem Engagement die Rekener Real- und Hauptschüler an beiden Seminartagen mitgemacht und sich in das Rollenspiel vertieft haben. Ich freue mich sehr auf die Studienfahrt Anfang Mai, bei der ich die Schülergruppe nach Strasbourg begleiten, betreuen und in fachlicher Hinsicht unterstützen darf.“ (hh)

 

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