Bauleitplanung der Gemeinde Reken

Beteiligungsverfahren Bauleitplanung

A) 9. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 110 „Surkstamm I“ der Gemeinde Reken, Ortsteil Groß Reken

Ziel des Bauleitplanverfahrens ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Nachverdichtung der Wohnbebauung zwischen der Lammersstraße und der Dorfheide zu schaffen und den erfolgten endgültigen Ausbau der Straßen in den Bebauungsplan zu übernehmen. Der hintere Bereich des Grundstücks Dorfheide 16 war bisher als einziger Bereich bereits als überbaubare Fläche festgesetzt. Die Eigentümer wollen hier einen Neubau errichten, der aufgrund der geringen Dachneigung deutlich hinter den bisherigen Festsetzungen des Bebauungsplanes zurückbleiben soll. Dies hat die Gemeinde zum Anlass genommen, den gesamten Bereich als überbaubare Fläche (max. 40% des jeweiligen Grundstücks) bei flexibleren gestalterischen Festsetzungen vorzusehen. Diese Nachverdichtung ist aufgrund der landesplanerischen Vorgaben bei Änderung bestehender Pläne stets zu berücksichtigen, wobei für die Eigentümer/innen kein Bauzwang besteht. Des Weiteren wurde u.a. der vorhandene Ausbau des Knotenpunktes Dorfheide / Lammersstraße in den Bebauungsplan aufgenommen und die Baugrenzen wurden auf den betroffenen Grundstücken entsprechend angepasst. Nähere Angaben sind den Planunterlagen zu entnehmen.

Planunterlagen:
Bekanntmachung Nr. 110
Planentwurf Nr. 110, Stand: 17.01.2018


B) 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 404 „Frieding“ der Gemeinde Reken, Ortsteil Klein Reken

Ziel des Bauleitplanverfahrens ist es u.a. den bisherigen Standort für großflächigen Einzelhandel, der als Sondergebiet (SO) festgesetzt ist, in ein Allgemeines Wohngebiet (WA) umzuwandeln, um so die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Familieneigenheimen zu schaffen. Trotz intensiver Suche ist es der Gemeinde nicht gelungen, einen Betreiber für einen Lebensmittelladen mit weiteren Sortimenten des täglichen Bedarfs für den Ortsteil Klein Reken zu finden. Vor diesem Hintergrund soll die SO-Fläche in ein WA umgewandelt werden. Um den dorftypischen Charakter zu wahren sind hier maximal zweigeschossige Wohngebäude mit einem Satteldach von ca. 45° vorgesehen, wobei bedingt durch die Festlegung der Traufhöhe das zweite Vollgeschoss zumindest teilweise im Dachraum liegen muss. Außerdem ist aus gestalterischen Gründen vorgesehen, dass die Gebäude im Wesentlichen zu verblenden sind. Dadurch kann ein harmonisches Einfügen der neuen Bebauung in den Gebäudebestand erreicht werden. Des Weiteren sind u.a. die Straßenflächen an einigen Stellen verbreitert worden. Der inzwischen weitestgehend ausgebaute Fußweg zwischen dem südlichen und nördlichen Teil ist ebenfalls in seiner geänderten Lage berücksichtigt worden. Nähere Angaben sind den Planunterlagen zu entnehmen.

Planunterlagen:
Bekanntmachung Nr. 404
Planentwurf Nr. 404, Stand: 19.01.2018