10. Auflage: »24 Stunden von Reken«

2011 hat der ortsansässige Extremsportler Rainer Kauczor den Rekener 24-Stunden-Lauf als Benefizevent ins Leben gerufen. Und der Erfolg übertraf alle Hoffnungen. Die bisherigen neun Veranstaltungen erbrachten insgesamt eine Spendensumme von über 300.000 Euro, größtenteils dem Deutschen Kinderhospizverein zur Begleitung von Familien mit todkranken Kindern, zum Teil aber auch den Rekener Schulen für besondere Projekte zur Verfügung gestellt. Die zehnte Auflage einer der größten Spendenläufe in Nordrhein-Westfalen, durchgeführt mit Hilfe ehrenamtlicher Unterstützer, der Sportfreunde Klein Reken und der Gemeinde Reken, startet am Freitag, 9. September um 16 Uhr an der Gevelsberg-Sportanlage (48734 Reken, Zum Sportplatz 2) und endet 24 Stunden später am gleichen Ort. In den beiden Vorjahren konnte die Aktion coronabedingt nur digital stattfinden, wobei unter dem Strich dennoch 28.000 Euro für den guten Zweck herauskamen.

„Start Frei“ zum 10. Rekener 24-Stunden-Spendenlauf heißt es am Freitag, 9. September um 16 Uhr an der Sportanlage auf dem Klein Rekener Gevelsberg.


Dem Neustart sieht Kauczor optimistisch entgegen: „Ich denke, dass es alle Läuferinnen und Läufer in Reken und Umgebung nach der dreijährigen Auszeit kaum mehr abwarten können, am 9. September mit hunderten Gleichgesinnten an der Startlinie zu stehen. Ganz egal, ob sie nur eine Runde mitmachen oder ihre Läufe über viele Stunden ziehen werden, danke ich allen schon jetzt für ihren Einsatz!“ 2018 umkreisten 1.515 Aktive jeden Alters den Berg und liefen insgesamt 10.868 Runden oder 26.083 Kilometer. Das war ein immer noch gültiger Rekord, ebenso wie die Spendensumme von 34.000 Euro. In 2019, der bis dato letzten Veranstaltung vor der Pandemie, haben 1.361 Starter dann 10.199 Runden oder 24.477 Kilometer unweit der Bestmarke aus 2018 geschafft, die dieses Mal vielleicht sogar ja noch ein wenig zu steigern ist. Wie immer geht es auf asphaltierten Wirtschaftswegen rund um den Gevelsberg, 2,4 Kilometer pro Runde und über 30 Höhenmeter. Für Umkleiden, Duschen, Verpflegung der Läufer wie auch für das leibliche Wohl der Zuschauer wird gesorgt sein.

Egal ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung - mitmachen und Spass haben ist angesagt!


Zum Startgeld von einem Euro kommen 2 Euros für ein Startnummernpfand, das bei der Rückgabe der Startnummer erstattet wird. Außerdem bittet der Veranstalter um Spenden direkt vor Ort. Mitmachen kann jeder, egal ob Sportler, Läufer oder Spaziergänger, Rollifahrer, Walker oder Wanderer, Alt oder Jung. Mitbürger mit Handicap sind ausdrücklich erwünscht. „Außerdem zählt jeder Meter, da Sponsoren pro Runde eines jeden Teilnehmers einen vorher festgelegten Betrag zahlen“, erläutert der 66-jährige Initiator und kündigt an: „Ich gehe davon aus, dass die Schalke 04-Ikone Olaf Thon auch dieses Mal wieder seine Runden drehen wird. Seine Teilnahme bereits fest zugesagt hat Markus Jürgens, Weltrekordler im Retrorunning (Rückwärtslauf). Geleitet wird er durch seine läuferisch nicht minder starke Frau Jenny, die ihrem Mann durch Kommandos sozusagen wie ein Navi die Richtung vorgibt. Also Leute, ich zähl auf Euch und erwarte Euch am 9. September auf dem Gevelsberg in Klein Reken. Lasst uns wieder Spurrillen rund um den Gevelsberg ziehen, oder noch besser, lauft den Berg platt!“ (hh)

Anmeldungen (Meldeschluss ist der 8. September) zum Lauf sind ab sofort möglich unter www.laufen-in-reken.de, auf Race Result unter https://my.raceresult.com/208032/registration oder persönlich direkt vor dem Start am Gevelsberg.
Kontonummer des Spendenkontos: Volksbank in der Hohen Mark, IBAN DE69 4286 1239 1029 9077 00 (Kennwort „24 Std. Lauf“)

Markus Jürgens aus Münster, Weltrekordler im Rückwärtslaufen, wird von seiner Frau Jenny „navimäßig“ um den Kurs geleitet.