Antoniusschüler sammeln 17.500 Euro für die Ukraine-Hilfe

Die Idee, einen Spendenparcours in der Turnhalle zu Gunsten der vom unmenschlichen Kriegsgeschehen betroffenen Kinder in der Ukraine zu veranstalten, hatten die Mädchen und Jungen der Antoniusschule. Umgesetzt wurde die Aktion Mitte März vom Kollegium der Klein Rekener Grundschule sowie von den Eltern und Verwandten, die sich je gelaufener Runde ihres Nachwuchses zur Spende eines festen Betrages verpflichteten. Welche Summe dabei herausgekommen ist, verkündete Julia Wegmann allen Kindern am zweiten Mai-Dienstag auf dem Pausenhof. „Ihr habt den beinahe unglaublichen Betrag von 17.500 Euro für UNICEF zusammengelaufen. Ihr könnt echt stolz auf diese Wahnsinns-Leistung und das viele Geld sein, mit dem ihr den Kriegskindern in der Ukraine geholfen habt.“, teilt die Rektorin bei der Präsentation eines symbolischen Spendenschecks in großem Kreis mit.

Stolz präsentieren die Kinder der Antoniusschule einen symbolischen Scheck über unglaubliche 17.500 Euro, die sie bei einem Spendenparcours für die ukrainischen Kriegskinder zusammengelaufen haben.


„Bei dem Hindernislauf haben es die insgesamt 196 Schülerinnen und Schüler aus zehn Klassen auf 6.000 bis 7.000 Runden gebracht, womit im Vorfeld überhaupt nicht zu rechnen war“, erläutert der Sportlehrer und Organisator Markus Schlottbohm und fügt hinzu: „Auch die Sponsoren konnten nicht von einer solchen Leistungsbereitschaft ihrer Sprösslinge ausgehen und haben teils viel zu hohe Rundenbeträge festgelegt. Wir haben den Eltern in solchen Fällen gestattet, die Summe auf eine realistische Höhe zu korrigieren.“

Die beiden neunjährigen Drittklässler Jan (l.) und Logan (r.) berichten über die Aktion der Antoniusschüler zu Gunsten der Ukraine-Hilfe.


Wie sehr sie sich nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine mit den Auswirkungen auf ihre Altersgenossen in den Schulen und generell auf die Menschen des überhaupt nicht weit von Deutschland entfernten Landes beschäftigt haben, berichten die Neunjährigen Jan und Logan aus der Klasse 3a. „Viele Soldaten, Zivilisten und auch Kinder sind gestorben, und ganz viel ist kaputt gegangen und zerstört worden. Auch an unserer Schule sind Schüler, die Verwandte in der Ukraine und die uns über fehlende Medikamente, Wasser und Lebensmittel berichtet haben“, sagt Jan und Logan ergänzt: „Mir tut das alles sehr leid. Um ein wenig zu helfen, fiel uns der Sponsorenlauf ein. Gerechnet haben wir mit vielleicht 500, niemals mit 17.500 Euro. Aber wir waren wohl sehr motiviert und erfreut darüber, dass unsere Schule mitgemacht hat.“ (hh)