Maria Veener Kriegsgräber: Tiptop für Allerheiligen

Auf dem Maria Veener Ehrenfriedhof an der Poststraße befinden sich im vorderen Bereich rund 120 Grabstätten, in denen überwiegend schlesische Flüchtlinge und Vertriebene, russische und polnische Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter sowie 44 deutsche Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. An ersten Samstag eines jeden Monats treffen sich Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Maria Veen-Hülsten rund um’s Jahr zum Arbeitseinsatz auf dem Gelände, um die Gedenksteine zu reinigen, das Unkraut zu entfernen, die Bepflanzungen zu pflegen und die Sträucher zu beschneiden.

 

Am Vortag des Allerheiligen-Feiertages führt eine Reinigungstruppe der Kameradschaft ehemaliger Soldaten Maria Veen-Hülsten unter der Leitung von Helmut Kohlwey (3.v.r.) einen zusätzlichen Pflegeeinsatz auf dem Ehrenfriedhof durch und zündet auf allen Kriegsgräbern Grablichter an.

Diese Aufgabe erledigen die Mitglieder des 1954 gegründeten Vereins im Auftrag der Gemeinde Reken und des Deutschen Kriegsgräberbundes. „Wir machen das schon seit 2003. Es ist eine Ehrensache für uns, die Kriegsgräber und das umliegende Gelände zu pflegen“, betont die mit Gartengeräten und guter Laune ausgestattete ehrenamtliche Reinigungstruppe und fügt hinzu: „Heute, einen Tag vor Allerheiligen, führen wir eine Sonderreinigung durch und zünden auf allen Kriegsgräbern Grablichter an. Morgen Abend beim Lichterfest, zu dem immer sehr viele Menschen auf den Friedhof kommen, soll schließlich alles tiptop in Ordnung sein.“ (hh)