innogy Klimaschutzpreis in Reken verliehen

Gleich vier Preisträger erhalten in Reken in diesem Jahr den innogy Klimaschutzpreis. Die Bewerber haben besonderes Engagement gezeigt und tragen mit ihren Ideen dazu bei, Klima und Umwelt zu schützen. Bürgermeister Manuel Deitert und innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann überreichten den Preisträgern heute ihre Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.000 Euro stellten zu gleichen Teilen die Gemeinde Reken und innogy Westenergie GmbH. „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, mit dem man nicht jung genug in Berührung kommen kann. So hat der Rat beschlossen hat, diesen tollen Preis von der innogy jährlich um einen Betrag von 1.000 Euro aufzustocken. Ich freue mich außerordentlich, dass sich in diesem Jahr erstmalig auch ein Kindergarten mit tollen Ideen und Aktionen beteiligt hat,“ sagt Bürgermeister Manuel Deitert.

Im Beisein von Bürgermeister Manuel Deitert, Pastor Thomas Hatwig und Lothar Knippschild vom St. Heinrich-Kirchenvorstand (hinten v.l.n.r.) überreicht die innogy Kommunalmanagerin Monika Schürmann (hinten r.) gleich vier Klimaschutzpreise an die Vertreter*innen der St. Heinrich-Kita, der Brückenschule sowie der Ellering Schule und der Antoniusschule.

Für ein besonders ganzheitliches und umfassendes Engagement bekommt der Kindergarten St. Heinrich den ersten Preis und ein Preisgeld von 1.000 Euro. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen haben die Kinder Plastik vermieden, Müll gesammelt und Menschen zum Sauberhalten der Umwelt motiviert. Sie bauen Insektenhotels, Nistkästen und legen Blumenwiesen für Insekten an. Sie lernen viel über den Wasserkreislauf und die Energieerzeugung und wenden dieses Wissen an, wo es möglich ist. Selbst die Karnevalsverkleidung wird aus Zeitungspapier gebastelt.

Die Brückenschule in Maria Veen ist ebenfalls sehr aktiv wenn es um umweltgerechtes Verhalten geht. Mit Hilfe des Schülerlabors Phänomexx haben sich alle gemeinsam über mehrere Wochen mit Energieerzeugung und Klimaschutz auseinander gesetzt. Zusätzlich haben die Schülerinnen und Schüler dafür gesorgt, dass möglichst viele ungenutzte Mobiltelefone einem sinnvollen Recycling zugeführt wurden. Dafür bekommt die Schule den innogy Klimaschutzpreis und 500 Euro.

Durch Projekte wie „Waldwochen“ oder „Anlegen eines Kartoffelfelds“ werden die Kinder der Ellering-Grundschule an das Thema „Umgang mit der Natur“ und „Nachhaltigkeit“ herangeführt. So wurde bereits ein Hochbeet angelegt, um Obst und Gemüse aus eigenem Anbau an die Kinder zu verteilen. Das soll die Kinder für ihre aktive Verantwortung gegenüber der Umwelt sensibilisieren. Das prämieren innogy und die Gemeinde Reken mit dem dritten Platz und 300 Euro.

Den vierten Platz erreichte das Projekt der Antoniusschule. Dort wurde ein Langzeitprojekt initiiert, bei dem die Kinder sich einen Baum in der Umgebung aussuchen und für diesen eine Patenschaft übernehmen. Das verdient den vierten Platz verbundenen 200 Euro.

„Hier in Reken können wir Erwachsene viel von den Kindern lernen. Ich bin beeindruckt, mit wie viel Kreativität und Einsatz die Kinder und Jugendlichen mit ihren Erziehenden den Umweltgedanken auf verschiedenste Weise in die Tat umsetzen“, sagt innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann bei der Preisübergabe.

Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.
Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. (pd innogy)