Rat verabschiedet Nachtragshaushalt 2020

In der Sitzung des Rates am 7. Mai ist der Entwurf der Nachtragshaushaltssatzung mit Nachtragshaushaltsplan für das Jahr 2020 eingebracht, zur Kenntnis genommen und beraten worden. Der Entwurf der Haushaltssatzung mit Anlagen wurde sodann im Amtsblatt der Gemeinde Reken (Nr. 11/2020) öffentlich bekannt gemacht. Einwohner oder Abgabepflichtige hatten die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen nach Beginn der Bekanntmachung Einwendungen gegen den Entwurf der Satzung und ihre Anlagen zu erheben. Die Einwendungsfrist endete am 25. Mai. Einwendungen bestanden nicht.

Im Verlauf seiner Sitzung am letzten Mittwoch im Juni haben die Mitglieder des Gemeinderates die Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2020 nebst Anlagen in der von der Verwaltung vorgelegten Fassung einstimmig abgesegnet, wobei ein erneuter Beschluss über den Wirtschaftsplan 2020 der Gemeindewerke Reken nicht notwendig war, da dieser unverändert zum Beschluss vom 19. Dezember 2019 fortbesteht.

Die Ende Dezember verabschiedete ursprüngliche Satzung des Haushalts hat ein ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen. Notwendig geworden ist der jetzt mit einem Minus von rund 396.000 Euro im Ergebnis- und von rund 651.000 Euro im Finanzplan abschließende Nachtragshaushalt unter anderem und vor allen Dingen durch zusätzliche Ausgaben für das am 22. April im Haupt- und Finanzausschuss auf dem Kompromissweg fraktionsübergreifend und einstimmig erarbeitete und vom Gemeinderat späterhin bestätigte Corona-Hilfspaket in Höhe des Jahresgewinns 2019 von rund 640.000 Euro (siehe RekenAktuell am 23. April). (BV/hh)