Kultur trifft Natur

Zu einer neuen, zukunftsweisenden Verbindung in der Hohen Mark kam es jetzt an der Biologischen Station in Lembeck: Georg Tenger empfing Erika Reichert und Christiane Ewering-Schlautmann als Vertreterinnen des Kulturvereins Reken e. V. In der schwierigen Zeit von „Corona“ wurden Ideen gesammelt, gemeinsame Aktivitäten geplant und Menschen zusammengeführt. Der Leiter der Biologischen Station Kreis Recklinghausen e V. setzte neben Naturschutz und Umweltbildung mit „Kultur trifft Natur“ einen weiteren Schwerpunkt.

So wird er mit seinem wunderbaren Froschteich, seinem Bauerngarten an dem idyllisch gelegenen Hof aus dem Jahr 1846 und den Sandsteinschätzen einen wertvollen Beitrag zum Video vom Posten 20 und darüber hinaus leisten. Mit den Leitgedanken der beiden Vereine „Mit Herz und Hand aktiv für Natur, Landschaft und Menschen“ und „Die Schienen als Verbindung der Menschen und Kulturen“ ist der Grundstein für weitere Begegnungen - am Bahnhof Lembeck und am neuen Bahnhaltepunkt am Posten 20 in Klein Reken - gelegt. Eine Kooperation, von der nicht nur Einheimische und Ausflügler profitieren, sondern auch die Schüler der umliegenden Schulen. So können sie nachhaltige Bildung und Historie mit Bezug auf die Gegenwart an außerschulischen Lernorten im Grünen erfahren.

Georg Tenger (r.), Leiter der Biologischen Station des Kreises Recklinghausen, empfängt Erika Reichert (Mitte) und Christiane Ewering-Schlautmann (l.) als Vertreterinnen des Kulturvereins Reken an der Biologischen Station in Lembeck.

Ein neuer Sandstein als Symbol der neuen Freundschaft ist bereits am Tunnel aufgestellt. Die offizielle Einweihung findet situationsbedingt im engsten Kreis statt; ein größeres Fest im Rahmen des geplanten Märchentages wird in 2021 nachgeholt. Auch der als Biotop neu genutzte alte Steinbruch aus 80 Mio. Jahre Sandsteingeschichte symbolisiert eine großartige, gemeinsame Vergangenheit und die Liebe zur Hohen Mark.

Als vom ADFC ausgezeichnete fahrradfreundliche Kommune freut sich die Gemeinde Reken, dass die beiden Kleinode nicht nur per Schiene, sondern auch mit dem Fahrrad über die barrierefreie Hohe Mark Route zu erreichen sind: Mühlenweg - Dorfstraße - Hohe Mark - Speckinger Weg! Nähere Informationen und Veranstaltungshinweise über das Engagement um Natur- und Kulturlandschaft der beiden Vereine sind auf den Internetseiten www.kulturverein-reken.de und www.anu-nrw.de nachzulesen. Ob ein Erkundungsspaziergang auf dem Hof oder eine kleine literarische Auszeit am ehemaligen Bahnwärterhäuschen - alle sind herzlich willkommen! (Info des Kulturverein Reken/hh)