29.04.2020

Wieder Gottesdienste in Reken ab dem ersten Mai-Wochenende

Am ersten Mai-Wochenende finden – nach mehr als 6-wöchiger Pause - in der Kirchengemeinde St. Heinrich wieder Gottesdienste mit Beteiligung von Gemeindemitgliedern statt. Angesichts der nach wie vor bestehenden Gefahr durch das Corona-Virus gib es für diese Feiern jedoch große Einschränkungen: Hygieneregeln und Abstandsgebote sind einzuhalten, zum Beispiel maximale Besucherzahlen für die Gottesdienste, getrennte Ein- und Ausgänge und Regelungen für Laufwege.

Nach sechswöchiger Pause finden wieder Gottesdienste in der Gemeinde Reken statt - die ersten beiden am Samstag, 2. Mai (18.30 Uhr) und am Sonntag, 3. Mai (10 Uhr) im St. Heinrich.

Um all diese Bedingungen erfüllen zu können, sollen in einem ersten Schritt nur in der Groß Rekener Pfarrkirche St. Heinrich zwei Gottesdienste stattfinden, weil dort am meisten Platz ist. Geplant ist ein Gottesdienst am Samstagabend, 2. Mai um 18.30 Uhr und am Sonntag, 3. Mai um 10.00 Uhr.

Eine Arbeitsgruppe aus Kirchenvorstand und Pfarreirat hat Überlegungen angestellt, wie die Vorgaben des Bistums umgesetzt werden können und sich auf folgende Kriterien verständigt: In jeder Kirchenbank dürfen maximal zwei Personen Platz nehmen – jeweils am entgegengesetzten Ende. Damit der von den Behörden geforderte Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten wird, darf in einer dahinter liegenden Bank jeweils ein Paar oder eine Familie Platz nehmen. Die möglichen Sitzgelegenheiten sind durch entsprechende Aufkleber markiert. Nach ersten Einschätzungen können bei einer solchen Sitzordnung maximal 70 Personen an einem Gottesdienst teilnehmen.

Für die einzelnen Gottesdienste werden Ordnungsdienste eingerichtet, die die Besucherwege regulieren. Der Eingang zur Kirche erfolgt ausschließlich von der Pfarrhausseite aus. Am Eingangsbereich wird an alle Gottesdienstbesucher Desinfektionsmittel verteilt. Die Kirchenbesucher werden dann von den Ordnern zu ihren Plätzen begleitet. Auch für den Empfang der Kommunion bleiben die Gläubigen in ihren Bänken: Der Priester bringt die Hostien zu ihnen und verzichtet beim Überreichen auf den individuellen Dialog mit den Gläubigen beim Überreichen der Hostie. Die Kirchenbesucher werden gebeten, das eigene Gotteslob mitzubringen, da Gebetbücher bis auf weiteres nicht ausgeliehen werden.

Pastor Thomas Hatwig freut sich über die nun eröffnete Möglichkeit, wieder Gottesdienste feiern zu können. Er warnt allerdings vor allzu hohen Erwartungen: „Wir können jetzt nicht in eine Normalität unseres Gottesdienst- und Gemeindelebens zurückkehren, wie wir es aus der Zeit vor der Corona-Krise kennen. Gerade auch mit Blick auf die vielen Menschen in unserer Gemeinde, die zur Corona-Risikogruppe gehören, ist weiterhin größte Vorsicht geboten.“ Dieser Personengruppe rät er eindringlich, vorerst weitgehend auf die Teilnahme an den Gottesdiensten zu verzichten.

Im Laufe der ersten Mai-Woche sollen dann auch wieder zunächst probeweise die Werktagsgottesdienste stattfinden:

Montag, 4.5.: 8.00 Uhr in St. Heinrich (max. 70 Gottesdienstteilnehmer)

Dienstag, 5.5.: 9.00 Uhr in St. Elisabeth (max. 50 Gottesdienstteilnehmer)

Dienstag, 5.5.: 19.00 Uhr in St. Marien (max. 60 Gottesdienstteilnehmer)

Donnerstag, 7.5.: 19.00 Uhr in St. Antonius (max. 30 Gottesdienstteilnehmer)

Freitag, 8.5.: 8.00 Uhr in St. Heinrich (max. 70 Gottesdienstteilnehmer)

Pastor Hatwig bittet die Gemeindemitglieder, durch den Besuch der Werktagsmessen die Gottesdienste am Wochenende zu entlasten. Die Arbeitsgruppe wird nach den Erfahrungen mit den ersten Gottesdiensten schauen, in wie weit am darauffolgenden Wochenende wieder in allen Gemeindeteilen Eucharistiefeiern angeboten werden können. Leider muss in diesem Jahr der traditionelle Gottesdienst zum Beginn des Marienmonats an der Waldkapelle aus den bekannten Gründen ausfallen. (Info der Kirchengemeinde St. Heinrich)