09.04.2020

Wasserspielbereich wird ein Knaller

Ob die Open-Air-Zeit im Freibad auch in diesem Jahr wie üblich im Mai oder in Zeiten der Corona-Epidemie erst später beginnen kann, ist momentan absolut ungewiss und steht definitiv in den Sternen. Eines ist jedoch sicher. Wann immer die weit über Reken hinaus beliebte Freizeitstätte in die Sommersaison starten mag, wird sie um ein weiteres Highlight reicher sein. Weil der alte Kinderspielbereich doch arg in die Jahre gekommen ist, arbeiten die Mitarbeiter der der Hamminkelner Firma Garten- und Landschaftsbau Fengels schon seit Januar an einer kompletten Erneuerung des Areals. Nach den Tiefbauarbeiten laufen zurzeit die Gestaltungsarbeiten an einem Wasserspielplatz, der seinesgleichen sucht und Ende April fertiggestellt sein soll.

Der in Bau befindliche neue, gegenüber der alten Anlage deutlich vergrößerte Wasserspielbereich im Freibad wird ein echter Knaller für alle Familien mit kleinen Kindern.

Die ganze, gegenüber früher deutlich vergrößerte Fläche basiert auf einem spielerischen Ansatz und stellt den Erlebnischarakter in den Vordergrund. Es entstehen ebenso mit Sonnensegeln geschützte Matschbereiche wie auch ein in Naturstein eingefasster Wasserlauf, der durch das ganze Gelände fließt und zuguterletzt im Sand versickert. Die Kinder können das kühle Nass mit Hilfe von Schiebeanlagen bis auf 30 Zentimeter aufstauen und wieder ablaufen lassen, mit Wasserfontänen spielen und darüber hinaus auf und an einem großen Piratenschiff aus Holz klettern, rutschen und natürlich ebenfalls herumplanschen. Worüber sich Eltern und Großeltern besonders freuen dürften: der neue Wasser- und Matschspielplatz wird rundherum eingefriedet.

Das ganze Areal wird rundum eingefriedet, damit die Knirpse nicht unbemerkt stiften gehen können.

Mama, Papa, Oma und Opa haben die Möglichkeit, es sich gleich vor Ort auf Wellenliegen oder Bänken bequem zu machen, weil ihre Jüngsten nicht unbemerkt durch das ganze Bad sausen können. Übrigens wird nicht nur an die Kleinsten, sondern auch an größere Kinder und an die Jugendlichen gedacht. Die alte Wellenrutsche ist bereits demontiert und wird - abgetrennt von der Spielfläche für die Knirpse - durch eine Edelstahlrutsche ersetzt. 220.000 Euro sind vom Gemeinderat bereits im letzten September für das Projekt bereitgestellt worden, während die für die neue Rutsche und für das Piratenschiff samt Spielgeräten benötigten Mittel im Wirtschaftsplan 2020 der Gemeindewerke verankert sind. (hh)