29.08.2020

Truppenübungsplatz ist befahrbar!

Nach einem mehrjährigen, von den Kommunen Reken und Haltern forcierten Verfahren ist die ordnungsbehördliche Verordnung zum Betretungsverbot für das Truppenübungsgelände Geisheide angepasst und die asphaltierte, über den Hasenberg führende alte Panzerstraße in der letzten August-Woche durch die Regierungspräsidentin Dorothee Feller freigegeben worden.

Ab sofort kann auf der alten Panzerstraße durch den ehemaligen Truppenübungsplatz Fahrrad gefahren und gewandert werden.

Allerdings darf die 4,2 Kilometer lange Strecke zwischen den Ortsteilen Hülsten und Lavesum ausschließlich für das Wandern und Befahren mit Fahrrädern genutzt werden, um dem Natur- und Artenschutz in diesem hochsensiblen Gebiet und damit den Auflagen der Naturschutzverbände zu entsprechen.

Am Hülstener Eingang zu dem geschützten Bereich hat die Gemeinde Reken mit finanzieller Unterstützung durch die VitalRegion Hohe Mark eine noch nicht komplett ausgestattete Informations- und Wetterschutzhütte errichtet.

Darauf weist auch Bürgermeister Manuel Deitert noch einmal nachdrücklich hin: „Denkt bitte daran, dass man auf der Strecke bleiben muss. Es ist nach wie vor ein Natur- und Vogelschutzgebiet. Und denkt auch an die aktuellen Vorgaben aus der Corona-Schutzverordnung. Ich wünsche viel Spaß beim Fahrradfahren und Wandern! Außerdem danke ich allen, die an der Freigabe mitgewirkt haben - vor allem unserem 1. Beigeordneten Gottfried Uphoff.“ (hh)

An den Eingängen zu der Trasse findet man sowohl auf Rekener als auch auf Halterner Gebiet die Nutzungsregeln für die Straße durch die Geisheide.