09.06.2020

Tiere animieren zum Weitsprung

Die Gemeinde Reken unterstützt und fördert Aktivitäten an Schulen, die das Lernen ergänzen und den Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur eröffnen. Dabei begleiten oftmals Künstler und Kulturpädagogen die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zur künstlerischen Aktivität und zur Entdeckung des eigenen kreativen Ausdrucks. Unter der Leitung von Veronika Wenker, Gemeindemitarbeiterin für die Realisierung von Kunstprojekten an den Rekener Schulen, fand eine solche Aktion der Klein Rekener Antoniusschule über das nahezu ganze, in Kürze auslaufende Schuljahr 2019/20 statt.

Zusammen mit der Kunst AG-Leiterin Veronika Wenker (vorne, 2.v.r.), des Hausmeisters Thomas Broker (hinten l.) und der Rektorin Daniela Budde-Kleen (hinten r.) präsentieren die Viertklässler der Antoniusschule an der Sprunggrube die von ihnen hergestellten Tiere.

Ziel war es, den Außenbereich - insbesondere die Sprunggrube - zu verschönern und durch Werke der Schüler farbiger zu gestalten. 20 Mädchen und Jungen aus der vierten Klasse beschäftigten sich damit im Rahmen einer Kunst AG und schlugen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie entschieden sich für den Igel, die Ente, den Frosch, die Heuschrecke, den Hirsch und das Känguru, um ihr eigenes Weitsprungtalent mit der Sprungfähigkeit dieser Tiere messen zu können. Die Viertklässler skizzierten sie die ausgewählten Motive auf Holzplatten, und bevor sie zu Pinsel und Farbe greifen durften, mußten die einzelnen Objekte unter der fachmännischen Anleitung des „Hausis“ zuvor ausgesägt werden.

„Wer kann weiter hüpfen, der Frosch oder ich?“ Die Sprungfähigkeit der Tiere animiert die Schülerinnen und Schüler dazu, ihr Weitspring-Talent zu testen.

Den Igel werde ich wohl schaffen, aber kann ich weiter springen als ein Känguru?“ In Anwesenheit der Schulleiterin Daniela Budde-Kleen und des Hausmeisters Thomas Bröker präsentierten die Kinder der Kunst AG am zweiten Juni-Montag jetzt ihre gelungenen Kunstwerke. „Zum Glück sind wir bis zum Corona-Lockdown nahezu komplett fertig geworden“, berichtet Veronika Wenker bei der Vorstellung und ergänzt: „Mit Hilfe des Hausmeisters mußten die Figuren nur noch abschließend mit Lack überzogen und an ihren Standorten installiert werden.“ (hh)