01.11.2019

St. Ludgerus-Anbau: Grundstein gelegt

„Wir sind hier ganz zentral im Ort, und es gibt sicherlich keinen besseren Platz für eine Seniorenwohnanlage, als mitten drin zu sein, genau da, wo das Leben stattfindet. Ich finde es sehr schön, dass das Angebot an unsere Seniorinnen und Senioren, in Reken gut und bestens betreut wohnen und leben zu können, erweitert wird. Wünschen wir, dass die Rekener diese Möglichkeit gut annehmen“, stellt Bürgermeister Manuel Deitert fest. Am letzten Oktober-Donnerstag kam der Verwaltungschef unter anderem mit Pastor Thomas Hatwig, dem Architekten Reinhold Eversmann, Vertretern des St. Heinrich-Kirchenvorstandes, dem Borkener Caritas-Geschäftsführer und Betriebsleiter Matthias Brinkmann sowie mit mehreren Hausbewohnern, Bauarbeitern der ausführenden Firma Looks und weiteren Gästen vor der St. Ludgerus-Einrichtung zusammen.

Architekt Reinhold Eversmann, Caritas-Borken-Geschäftsführer und Betriebsleiter Matthias Brinkmann, Pastor Thomas Hatwig und Bürgermeister Manuel Deitert (v.l.n.r.) bei der Grundsteinlegung zum Anbau der Seniorenwohnanlage St. Ludgerus.

Andreas Böckenberg (r.), Polier der ausführenden Baufirma Looks, mauert den Grundstein mit den Zeitzeugnissen und Urkunden ein.

Anlass für dieses Treffen war die Grundsteinlegung zur Errichtung eines Anbaus und damit zur Erweiterung und Modernisierung der in Trägerschaft der Kirchengemeinde St. Heinrich befindlichen Anlage. Reinhold Eversmann hatte für diese Zeremonie eine Kupferrolle mitgebracht, die er als Zeitzeugnis mit einer Urkunde, der aktuellen BZ-Ausgabe und mit Münzen füllte. Nach dem Verschließen und der Segnung durch den Pastor wurde die Hülse in einen Hohlraum in der bereits fertiggestellten Außenwand des Anbaus gelegt und vom Polier Andreas Böckenberg eingemauert, begleitet durch eine Grundsteinlegungs-Rede des Azubis Frederik Althoff. „Diese Stelle wird in der Verblendung später besonders gekennzeichnet“, erläutert Thomas Hatwig und der Architekt fügt an, dass die endgültige Fertigstellung des 2,6 Millionen Euro teuren Komplexes für Ende 2020 geplant sei.

Pastor Hatwig segnet die Kupferrolle, das im Bau befindliche Gebäude und - wie man unschwer erkennen kann - gerne auch die umstehenden Gäste und Zuschauer.

Begonnen haben die Bauarbeiten bereits vor einigen Wochen. In dem 620 Quadratmeter großen zweigeschossigen Anbau, anschließend an die Westseite des bestehenden Gebäudes, werden pro Etage jeweils fünf Einzelzimmer für Bewohner entstehen. Des Weiteren vorgesehen sind Pflegebereiche, ein Gemeinschaftsraum, Büroflächen für die komplette Verwaltung des Hauses und eine großzügige Dachterrasse. Die bisherigen Verwaltungsräume werden ebenso zu Einzelzimmern für die Senioren umgebaut wie die noch vorhandenen Doppelzimmer im Erdgeschoss eines Seitenflügels. Aktuell verfügt die Wohnanlage über 45 Plätze in 27 Einzel- und neun Doppelzimmern. Nach Abschluss der Erweiterung werden es 50 Bewohnerplätze in Einbettzimmern mit Bad und 16 Altenwohnungen sein. (hh)