26.10.2019

Spannender Vater-Kind-Tag an der Mühle

Was passiert denn in und an der Turmwindmühle auf dem Möll’nberg? Überall sind Kinder zu sehen und vor allen Dingen zu hören, die rund um das Rekener Wahrzeichen spielen und herumtollen. Ist in das alte Gemäuer übergansweise vielleicht eine Kitagruppe eingezogen? All diese Fragen kann Hedwig Niewerth, die Leiterin des St. Heinrich-Kindergartens, beantworten: „Heute findet unsere zweiter diesjährige Vater-Kind-Tag statt, der einmal nicht in einer unseren beiden Kitas, sondern unter dem Motto ‚Nachhaltigkeit‘ hier an der Mühle stattfindet. Die Kinder finden den Ort und die Gebäude, aber auch alle Aktionen rund um’s Brötchenbacken unglaublich spannend, und auch den Vätern scheint’s ja ganz gut zu gefallen.“

61 Väter sind mit ihren Kindern zur spannenden Vater-Kind-Aktion an der Windmühle über Groß Reken gekommen.

61 Väter sind der Einladung des Rekener Familienzentrums Kleeblatt mit ihren Kindern gefolgt, so dass  es im Außengelände recht turbulent zugeht. Nachdem alle zusammen in großen Chor zu den Akkordeonklängen von Angelika Blömen „Es klappert die Mühle“ gesungen haben, spielen Groß und Klein auf den Rasenflächen unter den Windmühlenflügeln eifrig in einem Kürbisparcours, beim Mäusesuchen, beim Zielwurf mit Eicheln und beim Kartoffelrollen. Der größte Andrang herrscht aber neben dem Backhues, in dem Bäckermeister Jörg Lütkebohmert und Helfer Reiner Niehüsener vom Heimatverein die Feuerstelle aus dem 18. Jahrhundert mit Buchenholz bereits vorgeheizt haben.

Beim Herstellen der eigenen Brötchen haben die Kinder und Väter ebenso viel Spass wie die St. Heinrich-Kitaleiterin Hedwig Niewerth.

Mit Unterstützung der Erzieherinnen und der mit anpackenden Väter sowie mit eingemehlten Händen formen die Kinder draußen mit Freude und unter lautem Gejohle ihre eigenen Brötchen, die sie nach dem Backen später dann in selbst bemalten kleinen Jutetäschchen mit nach Hause nehmen dürfen. Versteht sich beinahe von selbst, dass die rührigen Mitarbeiterinnen des Kindergartens auch für das leibliche Wohl aller Gäste und der Kids sorgen. Wer viel arbeitet und spielt, der soll auch gut essen. An einem herbstlich dekorierten Buffettisch gibt es reichlich kalte und warme Getränke, Kuchen, Gebäck, Süßes und als Schmankerl auch noch frisch gebackenes und gerade aus dem Ofen geholtes Brot - zum Beispiel mit Marmelade oder Honig! (hh)

Reiner Niehüsener (l.) und Bäckermeister Jörg Lütkebohmert (r.) vom Heimatverein schieben die Brötchen, die ihnen von den Mädchen und Jungen gebracht werden, in den vorgeheizten Ofen.