03.04.2020

Klein Rekener Dorfkern ist attraktiver geworden!

Bereits vor Jahren wurden Umgestaltungen an der Haupt-/Schulstraße in Groß Reken, an der Bahnhofstraße in Reken Bahnhof und an der Poststraße in Maria Veen realisiert, um die Attraktivität der Dorfkerne zu steigern. „Jetzt war einfach auch mal Klein Reken an der Reihe“, bemerkt Bauamtsleiter Josef Wenning und teilt mit, dass die im vergangenen Herbst begonnene Neugestaltung des Mühlenweges vom Bahnübergang und vom neuen Haltepunkt gegenüber dem Posten 20 bis zur Einmündung in die Dorfstraße abgeschlossen ist. Im Kreuzungsbereich sind dort die Einbuchtungen weggefallen, damit der Schulbus problemlos in Richtung Antoniusschule einbiegen kann. Angedacht sei übrigens, so ergänzt Wenning, zukünftig auch die Dorfstraße zu verschönern.

Nach der Neugestaltung des Mühlenweges präsentiert sich der Klein Rekener Dorfkern jetzt wesentlich attraktiver.

Wie schon im Haushaltsplan 2019 mit Gesamtkosten in Höhe von 674.000 Euro vorgesehen, hat die Gemeinde Reken den Mühlenweg unter Inanspruchnahme einer 250.000 Euro-Förderung des Landes NRW umgebaut. Ziel der Modernisierung: ein dorfgerechter Ausbau mit hoher Aufenthaltsqualität sowie die fußläufige Anbindung der neuen DB-Haltestelle an den Dorfmittelpunkt. Dabei sind die Schulbushaltestelle mit Wartehäuschen, Fahrradständer und Sitzmöglichkeiten und nicht zuletzt das Feuerwehrgerätehaus funktional und gestalterisch an das Straßenbild des Mühlenweges angepasst worden. Die städtebauliche Ein- und Anbindung an den Ortskern und die angrenzende freie Landschaft mit ihrem hohem Freizeit- und Erholungswert hatten neben sicheren und attraktiven Wegeverbindungen oberste Priorität.

Ebenfalls umgebaut worden ist der Einmündungsbereich Mühlenweg / Dorfstraße.

Wichtig bei dem Projekt war, die alten Linden zu schützen und die für Reken typischen Hainbuchenhecken als wesentliches Gestaltungsmerkmal zu nutzen. Die Fahrbahnen wurden mit Asphaltdecken und beidseitigen zweireihigen Pflasterrinnen versehen, und die Integration des neuen Baugebietes, der Bushaltestelle und des Feuerwehr-Gerätehauses erfolgte durch Pflasterbänder und eine neu angepflanzte Baumreihe zwischen Bushaltestelle und Fahrbahn. Die Straßenführung und der Belag haben sich an den Notwendigkeiten orientiert, wobei Betonpflaster und Natursteinrinnen die Fahrbahn-, Geh- und Stellplatzbereiche optisch dominieren. „Was jetzt noch fehlt sind einige Anpflanzungen, Schilder und die Beleuchtung des Zebrastreifens an der Einmündung in die Dorfstraße“, konstatiert Tiefbauingenieur Gerald Hessling vom Bauamt und stellt in Aussicht, dass auch diese Arbeiten in Kürze durchgeführt sein werden. (hh)